Müt­ter der Nati­on laut DEGIV-Umfra­ge Wunsch­be­set­zung für Senio­ren-WG / Kanzlerkandidat:innen Baer­bock und Scholz weit vor Armin Laschet auf den Plätzen

Wenn die Wahl­be­rech­tig­ten am kom­men­den Sonn­tag bei der Bun­des­tags­wahl eine neue Kanz­le­rin oder einen neu­en Kanz­ler mit­be­stim­men, ist der Lieb­ling der größ­ten deut­schen Wäh­ler­grup­pe nicht mehr dabei: Laut einer Umfra­ge der DEGIV, der Gesell­schaft für Immobilien­verrentung (www.degiv.de), die in Zusam­men­ar­beit mit dem Ham­bur­ger Markt­for­schungs­in­sti­tut Con­sum­er­fiel­dwork 1.074 Rent­ner befragt hat, wün­schen sich knapp 19 Pro­zent Ange­la Mer­kel als Mit­be­woh­ne­rin einer fik­ti­ven Senio­ren-WG. Bes­ser abge­schnit­ten hat nur eine ande­re „Mut­ter der Nati­on“: Mut­ter Bei­mer kommt auf fast 20 Pro­zent der abge­ge­be­nen Stim­men. Bei Mer­kels poten­zi­el­len Nachfolger:innen schei­den sich die Geis­ter – ins­be­son­de­re wenn man die Ruhe­ständ­ler nach ihren Wohn­ver­hält­nis­sen getrennt betrach­tet. Wäh­rend Anna­le­na Baer­bock bei Eigen­tü­mern hoch im Kurs steht (Platz 3), ist Olaf Scholz (Platz 3) kla­rer Favo­rit der Mie­ter. In bei­den Grup­pen weit abge­schla­gen auf dem letz­ten Platz: Armin Laschet.

Eine funk­ti­ons­fä­hi­ge Wohn­ge­mein­schaft ist wie eine erfolg­rei­che Koali­ti­on: Alle Betei­lig­ten müs­sen gut auf­ein­an­der abge­stimmt und kom­pro­miss­fä­hig sein, dann klappt es auch mit dem fried­vol­len Mit­ein­an­der – egal ob in den hei­mi­schen vier Wän­den oder im Bun­des­tag. Die­ser Ansicht sind offen­bar auch die 1074 Rent­ner, die von der DEGIV zu ihren poten­zi­el­len Lieb­lings-Mit­be­woh­nern befragt wur­den und dabei die Wahl aus neun pro­mi­nen­ten Figu­ren des poli­ti­schen, öffent­li­chen und fik­ti­ven Lebens hat­ten. 19,5 Pro­zent wür­den sich für „Lindenstraße“-Ikone Mut­ter Bei­mer ent­schei­den, knapp gefolgt von Noch-Bun­des­kanz­le­rin Ange­la Mer­kel (18,5 Pro­zent), die unter Woh­nungs­ei­gen­tü­mern mit 21, 8 Pro­zent sogar die Nase ganz vor­ne hat (Mut­ter Bei­mer: 17,1 Pro­zent). Auf ins­ge­samt noch ordent­li­che Wer­te kom­men nach Schla­ger­sän­ger Howard Car­pen­da­le (13,1 Pro­zent) auch Olaf Scholz (12,8 Pro­zent) und sei­ne Wunsch-Koali­tio­nä­rin Anna­le­na Baer­bock (12,5 Pro­zent). Unter Deutsch­lands Rent­ne­rin­nen und Rent­nern mit Eigen­heim ist Baer­bock sogar die Favo­ri­tin der Spitzenkandidat:innen im Ren­nen ums Kanz­ler­amt. Sie schafft es als ein­zi­ge unter die Top 3. Unter Deutsch­lands pen­sio­nier­ten Mie­tern ist hin­ge­gen Scholz der Günstling.

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Putz­plan oder Regierungsprogramm

Inter­es­sant wird es zudem auf den hin­te­ren Plät­zen, wo sich Papst Bene­dikt XVI, Flo­ri­an Sil­be­rei­sen und Armin Laschet eine Gemein­sam­keit tei­len dür­fen: Sie sind als poten­zi­el­le Mit­be­woh­ner einer Senio­ren-WG nicht beson­ders beliebt. Immer­hin noch rund 8 Pro­zent kön­nen sich ein gemein­sa­mes WG-Leben mit dem ehe­ma­li­gen Pon­ti­fex vor­stel­len, für Flo­ri­an Sil­be­rei­sen, der einem ohne­hin fast jeden Abend aus dem Fern­se­her ent­ge­gen­grüßt, votier­ten 5,4 Pro­zent. Bit­ter sind die Wer­te für die in Sachen Bun­des­tags­wahl noch hoff­nungs­vol­le rhei­ni­sche Froh­na­tur Armin Laschet: Ihn kön­nen sich nur 1,86 Pro­zent als Mit­be­woh­ner vor­stel­len, unter Mie­tern sogar nur 0,7 Pro­zent (Eigen­tü­mer: 3,2 Pro­zent). Ein Glück für den Kanz­ler­kan­di­da­ten, dass die mit Abstand ein­fluss­reichs­te Wäh­ler­grup­pe die gemein­sa­men vier Wän­de ten­den­zi­ell wohl anders ver­tei­len wür­de als die Sit­ze im Bun­des­tag. Ob es statt eines Putz­pla­nes für die WG trotz­dem auch für ein Regie­rungs­pro­gramm reicht, wird von allen Wahl­be­rech­tig­ten am Sonn­tag entschieden.

Klar ist: Mer­kel tritt in jedem Fall ihre wohl­ver­dien­te Ren­te an. Was sie mit der vie­len Frei­zeit anfan­gen wird, hat sie auch den Immo­bi­li­en­ver­ren­tungs­ex­per­ten der DEGIV nicht verraten.