Alters­ge­rech­ter Umbau der eige­nen Immo­bi­lie / Geld für Sanie­rung durch Ver­ren­tung

(Mün­chen, 18. Mai 2020) Jeder zwei­te Senio­ren­haus­halt in Deutsch­land lebt in den eige­nen vier Wän­den. Die meis­ten wol­len dort selbst­be­stimmt alt wer­den. Mit dem Alter ver­än­dern sich jedoch nach und nach die Anfor­de­run­gen an das Wohn­um­feld. Dafür kön­nen Eigen­tü­mer schon früh­zei­tig vor­sor­gen und ihre Immo­bi­lie bar­rie­re­frei umbau­en. Doch oft ist das Ver­mö­gen in der Immo­bi­lie gebun­den und vie­le älte­re Men­schen haben wenig oder kei­nen Spiel­raum für Umbau­wün­sche. Senio­ren mit Immo­bi­li­en­ei­gen­tum und Liqui­di­täts­be­darf soll­ten laut DEGIV, der Gesell­schaft für Immo­bi­li­en­ver­ren­tung, die Mög­lich­keit der Immo­bi­li­en­ver­ren­tung prü­fen.

Wer sein Haus oder sei­ne Woh­nung bar­rie­re­frei umbau­en möch­te, kann neben den staat­li­chen För­der­pro­gram­men der Kre­dit­an­stalt für Wie­der­auf­bau, auch die Immo­bi­li­en­ver­ren­tung prü­fen. Bei der Immo­bi­li­en­ver­ren­tung wird die Immo­bi­lie mit einem Preis­ab­schlag ver­kauft. Der Ver­käu­fer kann im Gegen­zug über ein Nieß­brauch­recht bis zum Lebens­en­de dar­in woh­nen und bekommt per Ein­mal­zah­lung das Geld. Die­se Liqui­di­tät kön­nen Senio­ren anschlie­ßend zum Bei­spiel für alters­ge­rech­te Umbau­maß­nah­men, Pfle­ge oder für die Instand­hal­tung der Immo­bi­lie auf­wen­den. Özgün Imren, geschäfts­füh­ren­der Gesell­schaf­ter der DEGIV: “Das The­ma Bar­rie­re­frei­heit wird im Alter immer wich­ti­ger. Älte­re Men­schen, die in ihren Eigen­tums­im­mo­bi­li­en woh­nen und nicht über aus­rei­chen­de finan­zi­el­le Mit­tel ver­fü­gen, um alters­taug­li­che Reno­vie­run­gen zu rea­li­sie­ren, kön­nen durch eine Immo­bi­li­en­ver­ren­tung ihr Zuhau­se ent­spre­chend ihrer Umstän­de umbau­en und müs­sen somit nicht aus­zie­hen.“ So ver­bes­sert sich der Wohn­wert und gleich­zei­tig die finan­zi­el­le Situa­ti­on.

Durch das Nieß­brauch­recht bleibt der Ver­käu­fer wirt­schaft­li­cher Eigen­tü­mer der Immo­bi­lie, des­halb kann er auch Umbau­ten vor­neh­men. „Sämt­li­che Umbau­maß­nah­men sind erlaubt, sofern sie den Markt­wert der Immo­bi­lie nicht schwä­chen“, sagt Mesut Yikil­maz, geschäfts­füh­ren­der Gesell­schaf­ter der DEGIV. Dazu kön­nen zum Bei­spiel Maß­nah­men wie der Ein­bau eines zwei­ten Bade­zim­mers oder eines zwei­ten sepa­ra­ten Ein­gangs gehö­ren, die den Wert eher stei­gern. „Für bau­li­che Moder­ni­sie­rungs­maß­nah­men müss­ten die bis­he­ri­gen Besit­zer die neu­en Eigen­tü­mer gar nicht um Erlaub­nis fra­gen, den­noch wer­den sol­che Maß­nah­men in den meis­ten Fäl­len bespro­chen“, sagt Özgün Imren. Nicht sel­ten ist den neu­en Eigen­tü­mern sogar dar­an gele­gen, weil die Maß­nah­men auf die Qua­li­tät und den Wert der Immo­bi­lie ein­zah­len. „Wir ken­nen vie­le Fäl­le, in denen sich die Käu­fer sogar finan­zi­ell an den Umbau­maß­nah­men betei­li­gen, indem sie einen Teil der Kos­ten über­neh­men.“ Wich­tig ist, dass die Umbau­maß­nah­men von einem Fach­be­trieb durch­ge­führt wer­den.

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