Die per­sön­li­chen Schick­sa­le machen betrof­fen: Senio­ren, die teils ein Leben lang gear­bei­tet haben, leben von der Hand in den Mund. Und oft­mals bleibt selbst die­se Hand schlicht­weg leer. Die­sen Men­schen feh­len die Mit­tel für ein wür­de­vol­les Leben im Alter. Es folgt der Domi­no­ef­fekt von Scham und Ein­sam­keit. Der ein­ge­tra­ge­ne Ver­ein Licht­Blick Senio­ren­hil­fe e.V. setzt sich seit 2003 für Senio­ren ein, deren Mit­tel für einen men­schen­wür­di­gen All­tag ein­fach nicht aus­rei­chen. Die DEGIV unter­stützt Licht­Blick e.V. und hat auch in die­sem Jahr eine Spen­de von 2.000 Euro geleistet. 

Dras­tisch zuneh­men­de Alters­ar­mut – und dann kam Corona

Direkt vor unse­ren Augen erle­ben wir in unse­rer Gesell­schaft eine dras­tisch anstei­gen­de Alters­ar­mut. Senio­ren, die jeden Cent zehn­mal umdre­hen müs­sen und sich den­noch die grund­le­gen­den Din­ge des Lebens nicht leis­ten kön­nen. Eine neue Bril­le oder neue Win­ter­schu­he? Zu teu­er. Den Kühl­schrank oder die Wasch­ma­schi­ne repa­rie­ren las­sen? Unmög­lich. Inner­halb der ver­gan­ge­nen 15 Jah­re ist die Alters­ar­mut bei den über 64-Jäh­ri­gen um knapp fünf Pro­zent auf den Nega­tiv­re­kord von inzwi­schen 15,7 Pro­zent geklet­tert. Und dann kam Corona.

In der Kri­se zeigt sich: Die Schwächs­ten blei­ben die größ­ten Verlierer

Die COVID-19-Pan­de­mie hat die Wirt­schaft in wei­ten Berei­chen lahm­ge­legt. Vie­le Unter­neh­men sind insol­vent; spä­tes­tens seit dem zwei­ten Lock­down kämp­fen gan­ze Bran­chen ums Über­le­ben. Unend­lich vie­le Men­schen haben Exis­tenz­ängs­te. Die größ­ten Ver­lie­rer aller­dings sind wie­der die Schwächs­ten. Übli­cher­wei­se wer­den vie­le Älte­re von den Tafeln ver­sorgt. In der Coro­na-Kri­se  ist aber selbst das kaum noch mög­lich. Vie­le Hilfs­an­ge­bo­te konn­ten auf­grund der Kon­takt­be­schrän­kun­gen und unter­bro­che­nen Lie­fer­ket­ten nicht oder allen­falls äußerst ein­ge­schränkt auf­recht­erhal­ten werden.

DEGIV: Solidarität für die von Altersarmut betroffenen Senioren zeigen

Drin­gend nötig: Empa­thi­sche Hil­fe für ein wenig Menschenwürde

Geschäfts­füh­rer Özgün Imren ergänzt: „Die Lebens­wirk­lich­keit der Men­schen an und unter der Armuts­gren­ze, die rea­len Sor­gen und das Aus­maß der scham­be­haf­te­ten Ver­ein­sa­mung sind für Nor­mal­ver­die­ner gar nicht vor­stell­bar. Dabei exis­tiert sie mit­ten unter uns, in einem grund­sätz­lich rei­chen Land. Nie­mand soll­te weg­se­hen. Das Enga­ge­ment für die Bedürf­ti­gen ist nichts Gerin­ge­res als der Schlüs­sel gegen die zuneh­mend wei­ter aus­ein­an­der­klaf­fen­de Sche­re zwi­schen Arm und Reich. Auch unse­ren Kun­den und Auf­trag­ge­bern kön­nen wir nur emp­feh­len, an den Ver­ein Licht­Blick – und damit die Hilfs­be­dürf­ti­gen – zu spenden.”

Lebens­rea­li­tät im Coro­na-Jahr 2020 neu justiert

Im Coro­na-Jahr 2020 haben etli­che gut situ­ier­te Senio­ren im Alter 65+ ihre Lebens­si­tua­ti­on neu über­dacht. Auf­grund der jeder­zeit prä­sen­ten Infek­ti­ons­ge­fahr ist man mit der End­lich­keit des Lebens kon­fron­tiert wor­den. Wie unter einem Brenn­glas wur­de vie­len Immo­bi­li­en­be­sit­zern die Bedeu­tung von Zeit und Lebens­qua­li­tät bewusst. Vor die­sem Hin­ter­grund ent­schei­den sich immer mehr Senio­ren für die Kon­zep­te der Immo­bi­li­en­ver­ren­tung, wodurch sie sich bei lebens­lan­gem Wohn­recht im gewohn­ten Zuhau­se grö­ße­ren finan­zi­el­len Spiel­raum sichern und ihr Leben im Jetzt erleb­nis­reich genie­ßen können.

Die zer­ti­fi­zier­ten Ver­ren­tungs­ex­per­ten des DEGIV-Teams bera­ten aus­führ­lich und ver­ständ­lich, wie sich die vor­han­de­ne Immo­bi­lie durch den Ver­kauf auf Nieß­brauch­ba­sis in die gute Por­ti­on Lebens­qua­li­tät wan­deln lässt. Wie wir alle erken­nen, hat die­se Mög­lich­keit nicht jeder. Und somit stellt die DEGIV für Inter­es­sier­te auch ger­ne den Kon­takt zur Senio­ren­hil­fe Licht­blick her. Gemein­sam Gutes bewirken.

Licht­Blick Senio­ren­hil­fe vor­bild­lich aktiv im Kampf für die Hilfsbedürftigen

Seit Start der Coro­na-Pan­de­mie hat das empa­thisch ambi­tio­nier­te Team von Licht­Blick unent­wegt den Schwächs­ten und zugleich zur Risi­ko­grup­pe Gehö­ren­den unse­rer Gesell­schaft gehol­fen. Unter­stützt wur­den hilfs­be­dürf­ti­ge Senio­ren mit Lebens­mit­tel­pa­ke­ten, Mas­ken, Hygie­ne­ar­ti­keln, war­men Mahl­zei­ten, finan­zi­el­len Sofort­hil­fen und etli­chen wei­te­ren Initia­ti­ven. Nicht zu ver­ges­sen, dass die Ein­sam­keit noch mal deut­lich prä­sen­ter ist. Selbst die weni­gen ver­blie­be­nen sozia­len Kon­tak­te müs­sen ein­ge­schränkt wer­den. Ein­sam­keit wird zur neu­en Armut. Auch hier zeigt der Licht­Blick e.V. immensen Ein­satz für die Men­schen, die ein­fach mal ein offe­nes Ohr oder ein wenig Trost am Tele­fon brau­chen. Licht­Blick hört zu.

DEGIV-Team: Per­sön­li­ches Anlie­gen, finan­zi­ell zu unterstützen

„Wir sind unbe­dingt beein­druckt vom uner­müd­li­chen Ein­satz des Teams der Licht­blick Senio­ren­hil­fe, mit der für ihr sozia­les Enga­ge­ment viel­fach aus­ge­zeich­ne­ten Grün­de­rin Lydia Stalt­ner. Vie­le reden, die Licht­Blick Senio­ren­hil­fe macht was. Und so war es uns ein per­sön­li­ches Anlie­gen, auch und gera­de in die­sem Jahr mit einer Spen­de von dies­mal 2.000 Euro die ehren­amt­li­che Tätig­keit zu unterstützen.“

Licht­Blick Senio­ren­hil­fe e.V.

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Was wir tun

Wir unter­stüt­zen mehr als 16.000 bedürf­ti­ge Senio­ren, deren Ren­te trotz jahr­zehn­te­lan­ger Arbeit nicht zum Leben reicht. Wir hel­fen bei not­wen­di­gen Anschaf­fun­gen. Klei­dung. Ein neu­es Bett. Ein funk­tio­nie­ren­der Kühl­schrank. Und das wich­tigs­te: Lebensmittel.

Gemein­sam gegen die Alters­ar­mut in Deutschland.
Vie­len Dank!

um Miß­ver­ständ­nis­se zu ver­mei­den, möch­ten wir Sie  dar­auf hin­wei­sen, dass getä­tig­te Spen­den, nach dem 22. Dezem­ber 2020 nicht mehr für das lau­fen­de Jahr quit­tiert wer­den können