Das Pro­blem mit dem gesetz­lich fest­ge­schrie­be­nen Höchstbetrag

Mit zuneh­men­dem Alter steigt die Wahr­schein­lich­keit, auf einen Pfle­ge­dienst ange­wie­sen zu sein. Wohl denen, die hoch­be­tagt  immer noch weit­ge­hend selbst­stän­dig sind. Das ist aller­dings kei­nes­wegs jedem ver­gönnt. Bereits 2019 wur­den rund 2,59 Mil­lio­nen Men­schen hier­zu­lan­de daheim gepflegt. Dass es opti­ma­le Pfle­ge nicht zum Null­ta­rif gibt, erklärt sich von selbst. Denn die Pfle­ge­ver­si­che­rung trägt nur einen gesetz­lich fest­ge­schrie­be­nen Höchst­be­trag. Aber woher das Geld für die rund­um bes­te Ver­sor­gung durch den Pfle­ge­dienst neh­men? Die Immo­bi­li­en­ver­ren­tung kann Ihre Lösung sein:

Nicht unwahr­schein­lich, dass eines Tages ein Pfle­ge­dienst benö­tigt wird

Spek­ta­ku­lär und uner­war­tet wird der Moment für Sie nicht sein, in dem Sie rea­li­sie­ren, auf die Unter­stüt­zung durch einen Pfle­ge­dienst ange­wie­sen zu sein. Schließ­lich sind Sie sich des­sen bewusst, dass das Leben in spä­ten Jah­ren nicht unbe­dingt mit Fair­ness glänzt. Man möch­te sagen, der Kör­per zei­ge Stück für Stück mehr, wie vie­le Jah­re er bereits auf dem Buckel hat. Doch das stimmt nicht so ganz. Abge­se­hen von Unfäl­len oder radi­ka­len Ein­schlä­gen wie etwa einem Schlag­an­fall ver­läuft der Pro­zess der kör­per­li­chen Ein­schrän­kun­gen sel­ten schritt­wei­se, son­dern viel­mehr schleichend.

Im Alter schleicht es sich zuwei­len in Höchstgeschwindigkeit

Aller­dings schleicht es sich im Alter zuwei­len schnell und die Geschwin­dig­keit der Din­ge, die Sie nicht mehr eigen­stän­dig aus­füh­ren kön­nen, nimmt kon­ti­nu­ier­lich an Fahrt auf. Die Wahr­schein­lich­keit, dass Sie sich als­bald nach einem Pfle­ge­dienst umse­hen müs­sen, ist nicht von der Hand zu wei­sen. Umso mehr, als Sie auch die­sen Teil Ihres gol­de­nen Lebens­ab­schnitts unbe­dingt im gewohn­ten Zuhau­se ver­brin­gen wol­len. Letzt­lich haben Sie exakt für die­se mög­li­cher­wei­se ent­ste­hen­de Situa­ti­on lan­ge Jah­re in die Pfle­ge­ver­si­che­rung eingezahlt.

Ambu­lan­ter Pfle­ge­dienst soll Ihre Eigen­stän­dig­keit unterstützen

Der ambu­lan­te Pfle­ge­dienst soll Ihnen ermög­li­chen, solan­ge wie mög­lich in der ver­trau­ten Umge­bung zu blei­ben. Er unter­stützt Pfle­ge­be­dürf­ti­ge und deren Ange­hö­ri­ge bei der Pfle­ge zu Hau­se und bie­tet Hil­fe im All­tag. Ein Pfle­ge­dienst kommt zum Ein­satz, wenn die Pfle­ge­be­dürf­ti­gen in ihrer Selbst­stän­dig­keit beein­träch­tigt sind. Das klingt noch etwas nebu­lös und wenig  kon­kret. Doch letzt­lich ist es der kleins­te gemein­sa­me Nen­ner, mit dem das Leis­tungs­spek­trum beim Pfle­ge­dienst defi­niert wer­den kann. Kon­kret geht es dar­um, dass Sie mehr Unter­stüt­zung benö­ti­gen, je ein­ge­schränk­ter Ihre kör­per­li­chen oder kogni­ti­ven Fähig­kei­ten sind. Der MDK (Medi­zin­scher Dienst der Kran­ken­kas­sen) oder der PKV (Prüf­dienst des Ver­ban­des der Pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung e.V.) stellt auf Antrag in einer per­sön­li­chen Begut­ach­tung Ihren gesund­heit­li­chen Zustand fest.

Para­do­xes Punk­te­sys­tem ent­schei­det über den Pflegegrad

Basie­rend auf einem Punk­te­sys­tem wird der jewei­li­ge Pfle­ge­grad fest­ge­legt. Dar­aus wie­der­um ergibt sich die Höhe der Leis­tun­gen, die von der Pfle­ge­ver­si­che­rung getra­gen wer­den. Durch­aus kuri­os, dass man in die­ser Leis­tungs­ge­sell­schaft plötz­lich Punk­te dafür erhält, wenn man Din­ge eben nicht mehr kann. Sind Sie nicht mehr imstan­de, sich selbst­stän­dig die Kom­pres­si­ons­strümp­fe an- oder aus­zu­zie­hen, gibt das Punk­te. Kön­nen Sie nicht mehr eigen­stän­dig duschen, gibt das Punk­te. Schaf­fen Sie es nicht mehr die Trep­pen hin­un­ter oder kön­nen die Haus­tür nicht mehr öff­nen, erhöht das ihren Punk­te­stand im Gut­ach­ten der Pfle­ge­ver­si­che­rung bzw. des MDK oder der PKV. Üblich ist es in unse­rer per­ma­nent bewer­ten­den Gesell­schaft, dass die­je­ni­gen mit  den meis­ten Punk­ten gewin­nen und oben auf dem Sie­ger­po­dest ste­hen. Bei der Pfle­ge­ver­si­che­rung sind die Men­schen mit den meis­ten Punk­ten hin­ge­gen die gesund­heit­li­chen Ver­lie­rer, kön­nen aber die meis­ten Leis­tun­gen vom Pfle­ge­dienst in Anspruch neh­men. Schon paradox.

Auf­tei­lung nach unter­schied­li­chen Leis­tun­gen im Pflegekatalog

Die von einem Pfle­ge­dienst durch­führ­ba­ren Leis­tun­gen tei­len sich auf in die soge­nann­ten kör­per­na­hen Pfle­ge­maß­nah­men,  die pfle­ge­ri­schen Betreu­ungs­maß­nah­men, die häus­li­che Kran­ken­pfle­ge, Hil­fen bei der Haus­halts­füh­rung und schluss­end­lich die Bera­tung der Pfle­ge­be­dürf­ti­gen und deren Ange­hö­ri­ge. Beim ambu­lan­ten Pfle­ge­dienst wird unter­schie­den zwi­schen pfle­ge­ri­schen Leis­tun­gen, ärzt­lich ver­ord­ne­ten pfle­ge­ri­schen Leis­tun­gen sowie Dienst­leis­tun­gen und Orga­ni­sa­ti­on. Kon­kret spie­gelt sich die­se Auf­tei­lung in den Pfle­ge­gra­den bzw. in der Höhe der Beträ­ge, die von der Pfle­ge­ver­si­che­rung über­nom­men wer­den. Seit 2017 gibt es ins­ge­samt fünf ver­schie­de­ne Pflegestufen.

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Der wach­sam machen­de Pas­sus: Gesetz­lich vor­ge­schrie­be­ner Höchstbetrag

Und nun kommt der wach­sam machen­de Pas­sus: Die Pfle­ge­ver­si­che­rung über­nimmt – ab Pfle­ge­grad 2 – die „Kos­ten für den Pfle­ge­dienst (…) bis zu einem gesetz­lich vor­ge­schrie­be­nen Höchst­be­trag“. Und schon rea­li­sie­ren Sie, dass über­all wo die Rede von einem „Höchst­be­trag“ ist, die Kos­ten­über­nah­me gede­ckelt ist. Und wenn etwas gede­ckelt ist, bedeu­tet das zwangs­läu­fig, dass noch reich­lich Luft nach oben vor­han­den ist. Möch­ten Sie im Fall des Fal­les opti­mal und ohne Abstri­che vom Pfle­ge­dienst ver­sorgt wer­den, wer­den Sie in den sau­ren Apfel bei­ßen müs­sen, zusätz­lich in die Tasche zu grei­fen. Denn tat­säch­lich sind die Preis­span­nen in der häus­li­chen Pfle­ge immens.

Opti­ma­le Pfle­ge gibt es kei­nes­wegs zum kom­plett bezu­schuss­ten Nulltarif

Das heißt, die Qua­li­tät der Pfle­ge ent­schei­det sich am Geld. Und zwar an dem Geld, das Sie über die Leis­tun­gen der Kran­ken­kas­se bzw. Pfle­ge­ver­si­che­rung hin­aus benö­ti­gen. Es ver­bleibt ein scha­ler Bei­geschmack. Schließ­lich wol­len Sie vom ambu­lan­ten Pfle­ge­dienst kei­nes­falls abge­fer­tigt, son­dern opti­mal ver­sorgt wer­den. Wür­de­voll den hof­fent­lich lan­gen, aber ver­mut­lich letz­ten Lebens­ab­schnitt zu erle­ben, scheint Ihnen somit auf gefühlt wack­li­gen Bei­nen zu ste­hen. Die Ren­te ist begrenzt, die dürf­ti­gen Rück­la­gen haben Sie längst auf­ge­braucht. Es fehlt an frei ver­füg­ba­ren Mit­teln, um über die für den Pfle­ge­dienst ohne­hin bereits anfal­len­den Zuzah­lun­gen hin­aus die rund­um bes­te Betreu­ung zu erhal­ten. Nicht grund­los wer­den die meis­ten Men­schen hier­zu­lan­de von Ange­hö­ri­gen gepflegt.

Als Immo­bi­li­en­be­sit­zen­de woh­nen Sie in der Lösung

Froh sind Sie dar­über, in einer kom­plett oder annä­hernd abbe­zahl­ten Immo­bi­lie zu woh­nen. Immer­hin müs­sen Sie kei­ne Mie­te zah­len. Aber die Lösung, wie Sie an liqui­de Mit­tel kom­men, mit denen Sie den Pfle­ge­dienst über die Stan­dard­leis­tun­gen hin­aus bezah­len, erschließt sich Ihnen noch nicht. Wei­ter­hin bleibt das Leben ein unab­läs­si­ges Poker­spiel. Beim Poker wür­de man ver­mut­lich sagen „Ich will sehen“. Nun, wir decken auf: Die Immo­bi­lie kann exakt jetzt ihre Lösung sein, um an flüs­si­ges Kapi­tal zu gelan­gen. Mit dem inzwi­schen immer belieb­ter wer­den­den Modell der Immo­bi­li­en­ver­ren­tung wan­deln Sie das im Haus oder der Eigen­tums­woh­nung fest­ge­leg­te Kapi­tal wie­der in frei ver­füg­ba­res Geld. Kapi­tal, das Sie ange­sichts des Alters und der nicht vor­han­de­nen Sicher­hei­ten über einen Bank­kre­dit nicht mehr bekom­men würden.

Pro­fi­tie­ren von frei ver­füg­ba­rem Kapi­tal bei Immo­bi­li­en­ver­ren­tung mit Nießbrauch

Das Kon­zept der Immo­bi­li­en­ver­ren­tung besagt, dass Sie die eige­ne Immo­bi­lie bereits zu Leb­zei­ten an einen sol­ven­ten Käu­fer ver­kau­fen. Aller­dings mit im Grund­buch ein­ge­tra­ge­nen Nieß­brauch. Dabei haben Sie nicht nur ein lebens­lan­ges Wohn­recht im ver­trau­ten Zuhau­se. Viel­mehr bedeu­tet das Nieß­brauch-Recht, dass Sie lebens­lang die „Früch­te“ aus dem Objekt zie­hen kön­nen. So ist es bei­spiels­wei­se mög­lich, das Haus an Drit­te zu ver­mie­ten und die Miet­ein­nah­men für die Unter­brin­gung in einem Pfle­ge­heim zu nut­zen, falls die Ver­sor­gung durch einen ambu­lan­ten Pfle­ge­dienst nicht mehr mög­lich ist.

Die zer­ti­fi­zier­ten Ver­ren­tungs-Exper­ten der DEGIV bera­ten Sie umfas­send, ver­ständ­lich und aus­führ­lich. Neh­men Sie ein­fach Kon­takt mit uns auf. Wir zei­gen Ihnen ger­ne die unter­schied­li­chen Aus­ge­stal­tungs­mög­lich­kei­ten der Immo­bi­li­en­ver­ren­tung mit Nieß­brauch auf und fin­den die indi­vi­du­ell bes­te Möglichkeit.