Hei­zung über­prü­fen las­sen oder gleich umrüs­ten 

Die Heiz­kos­ten stei­gen kon­ti­nu­ier­lich, ob und wie lan­ge die Ver­sor­gung mit Gas und wei­te­ren fos­si­len Brenn­stof­fen noch gege­ben ist, kann kein Mensch schlüs­sig vor­her­sa­gen. Umso wich­ti­ger ist es, mög­lichst wenig Ener­gie zu ver­brau­chen. In Ihrem eige­nen Sin­ne, in dem der Gesell­schaft und auch als Bei­trag, um den Kli­ma­wan­del und die Erd­er­wär­mung zu ent­schleu­ni­gen. Nicht jeder kann sich voll­kom­men aut­ark mit grü­ner Ener­gie ver­sor­gen, bei­spiels­wei­se unter­stützt durch Solar-Panels auf dem Dach. Eine wich­ti­ge Maß­nah­me ist es jedoch, zumin­dest die in der Immo­bi­lie vor­han­de­ne Hei­zungs­an­la­ge in opti­ma­lem Zustand zu hal­ten. Sie soll­ten Ihre Hei­zung recht­zei­tig vor der kal­ten Jah­res­zeit vom Fach­be­trieb über­prü­fen las­sen.  

Über­prü­fung recht­zei­tig vor der nächs­ten Heiz­pe­ri­ode 

Tat­säch­lich gibt es sogar eine gesetz­li­che Pflicht der Hei­zungs­war­tung. Im Gebäu­de­en­er­gie­ge­setz ist fest­ge­schrie­ben, dass Hei­zungs­an­la­gen regel­mä­ßig und fach­kun­dig gewar­tet wer­den müs­sen. Nur ist lei­der nicht fest­ge­legt, in wel­chen Zeit­räu­men das zu gesche­hen hat; auch gibt es kei­ne Kon­trol­len, ob die Pflicht zur War­tung ein­ge­hal­ten wur­de. Grund­sätz­lich soll­te die Heiz­an­la­ge ein­mal jähr­lich gewar­tet wer­den. Sinn­vol­ler­wei­se über­prüft man die Anla­ge vor der nächs­ten Heiz­pe­ri­ode, um sie somit fit für den anste­hen­den Win­ter zu machen. Bei einer Hei­zungs­war­tung wer­den die Regel­funk­tio­nen und Sicher­heits­ei­rich­tun­gen kon­trol­liert, Kes­sel und Bren­ner wer­den gerei­nigt, Ver­schleiß­tei­le wer­den ersetzt. Anschlie­ßend folgt das Mes­sen der Abgas­wer­te, wor­auf­hin die Elek­tro­nik noch­mals kor­rekt ein­ge­stellt wird. Die War­tung und Kon­trol­le erfolgt durch den Schorn­stein­fe­ger, der auch eine ent­spre­chen­de Doku­men­ta­ti­on führt.  

War­tung kann den Ver­brauch spür­bar ver­rin­gern 

Der Schorn­stein­fe­ger soll­te ein­mal jähr­lich zum Keh­ren und Prü­fen kom­men. Bei Kes­seln, die jün­ger als zwölf Jah­re sind geht man von einem drei­jäh­ri­gen Mess-Tur­nus aus. Das betrifft sowohl Ölhei­zun­gen, Ölbrenn­wert­hei­zun­gen als auch Gas­hei­zun­gen. Bei Gas­brenn­wert­hei­zun­gen jün­ger als zwölf Jah­re ent­fällt das Mes­sen des Kes­sels, so zumin­dest die offi­zi­el­len Anga­ben. Doch ande­rer­seits leben wir in einer glo­bal ange­spann­ten Lage, in der aus Grün­den der Ver­sor­gung als auch des Kli­ma­schut­zes eine früh­zei­ti­ge Über­prü­fung in kür­ze­ren Inter­val­len unbe­dingt sinn­voll sein kann. Eine War­tung der Gas­brenn­wert­kes­sel und Heiz­kö­per mit ent­spre­chend effi­zi­en­ter Ein­stel­lung kann den Gas­ver­brauch um 10 bis 15 Pro­zent sen­ken.  

Pro­ble­ma­tik des Fach­kräf­te­man­gels im Hand­werk 

Ver­mut­lich gehö­ren auch Sie zu den­je­ni­gen, die ihre Ener­gie­ver­bräu­che auf­grund der explo­die­ren­den Gas­prei­se schon aus Eigen­in­ter­es­se sen­ken. Und sicher­lich ist Ihnen voll­kom­men klar, dass die Über­prü­fung der Hei­zungs­an­la­ge eine Men­ge Ein­spar­po­ten­zi­al bie­tet. Nur lei­der haben die Hand­werks­be­trie­be und Hei­zungs­bau­er gegen­wär­tig mas­si­ve Schwie­rig­kei­ten, die Auf­trags­flut abzu­ar­bei­ten. So feh­len hier­zu­lan­de Tau­sen­de von Fach­kräf­ten, wodurch die Bran­che ohne­hin unter Druck steht. Wenn Sie Glück haben, beträgt die War­te­zeit auf einen Hand­wer­ker „nur“ acht Wochen. Ver­läss­li­che Anga­ben las­sen sich der­zeit nicht machen. 

Ersatz­teil­ver­sor­gung mas­siv ein­ge­schränkt 

Hin­zu kom­men die Lie­fer­schwie­rig­kei­ten auf­grund der unter­bro­che­nen Lie­fer­ket­ten. Soll­ten bei der Anla­gen­über­prü­fung Defek­te fest­ge­stellt und Bau­tei­le erneu­ert wer­den müs­sen, kann sich die Repa­ra­tur wei­te­re Mona­te hin­zie­hen. Die Frost­pe­ri­ode könn­te bis zur Erle­di­gung bereits vor­über sein. Die Hand­werks­be­trie­be haben ein mas­si­ves per­so­nel­les Defi­zit und müs­sen selbst auf Ersatz­tei­le viel zu lan­ge war­ten. Eben­so tritt sogar ein Kurio­sum zuta­ge. Dabei geht es um die Bedeu­tung der Ener­gie­ver­sor­gung in Rela­ti­on zu ande­ren Bran­chen. So wird teils öffent­lich an alle Hand­werks­be­trie­be plä­diert, sich auf Hei­zung und Warm­was­ser­ver­sor­gung zu kon­zen­trie­ren. Wer im Som­mer 2022 eine Wär­me­pum­pe bestellt, kann mit Lie­fe­rung und Instal­la­ti­on im Herbst 2023 rech­nen. Herz­li­chen Glück­wunsch. 

Wär­me­pum­pen sind umwelt­freund­lich und kos­ten­sen­kend 

Als die zeit­ge­mä­ße Lösung für die ener­gie­ef­fi­zi­en­te und somit – hof­fent­lich – leist­ba­re Hei­zung steht das The­ma der Wär­me­pum­pen im Raum. Die jähr­li­chen Betriebs­kos­ten einer Wär­me­pum­pe sind äußerst gering und dabei zu einem gerin­gen Pro­zent­satz an die Strom­prei­se gekop­pelt. Als Ener­gie­lie­fe­ran­ten sind Wär­me­pum­pen umwelt­freund­lich und nahe­zu uner­schöpf­lich. Die Wär­me wird aus der Luft, Was­ser oder dem Erd­reich gewon­nen. Direk­te Emis­sio­nen ent­ste­hen nicht. Und es geht noch wei­ter: Um die glei­che Men­ge von CO² zu kom­pen­sie­ren, wären über 370 Bäu­me nötig. Aller­dings hängt der Wir­kungs­grad der Wär­me­pum­pe von den jewei­li­gen Außen­tem­pe­ra­tu­ren ab, sei das eben Luft, Was­ser oder Erd­reich. Eben das ist der Grund, wes­halb die­se Tech­no­lo­gie wei­ter­hin umstrit­ten ist. Unbe­se­hen des­sen blei­ben die­se Gerä­te eine zukunfts­fä­hi­ge Lösung. Leicht nach­voll­zieh­bar gibt es Wär­me­pum­pen nicht zum Null­ta­rif. Für Luft­wär­me­pum­pen wer­den Prei­se von etwa 15.000 bis 22.000 Euro auf­ge­ru­fen, wobei sich die­se Prei­se aus den Kos­ten für das Gerät selbst und die für Boh­rung und Brun­nen­bau zusam­men­set­zen. Luft­wär­me­pum­pen sind dem­ge­gen­über etwas preis­güns­ti­ger und bewe­gen sich zwi­schen rund 10.000 bis 18.000 Euro.  

Wär­me­pum­pen­för­de­rung wur­de in 2022 gesenkt 

Die staat­li­chen För­de­run­gen für Wär­me­pum­pen sind mit der Reform der Gebäu­de­för­de­rung im Juli 2022 ange­gli­chen wor­den. Dabei sind vie­le Zuschuss­sät­ze gesun­ken. Laut neu­er BEG-Richt­li­nie sind die Zuschüs­se für Luft-Wär­me­pum­pen für Gas­hei­zun­gen, die weni­ger als 20 Jah­re im Betrieb sind, von ehe­mals 35 auf nun­mehr 25 Pro­zent gesun­ken, bei Hei­zun­gen, die mehr als 20 Jah­re im Betrieb sind, ist der För­der­an­teil bei 35 Pro­zent geblie­ben. Soge­nann­te Sole-Wär­me­pum­pen, von denen die Ener­gie aus Was­ser, Abwas­ser und Geo­ther­mie gezo­gen wird, wur­de die För­der­quo­te hin­ge­gen ange­ho­ben auf aktu­ell 40 Pro­zent. Ins­ge­samt wur­de die Grund­för­de­rung für Wär­me­pum­pen im Aus­tausch von Gas- und Ölhei­zun­gen um 10 Pro­zent redu­ziert, Plötz­lich gibt es aber den soge­nann­ten Hei­zungs­tausch-Bonus, der wie­der­um 10 Pro­zent beträgt. Das Kind hat einen ande­ren Namen bekom­men. 

Mit der Immobilien­verrentung Kapi­tal gene­rie­ren 

Klar ist, dass es immer nur um einen pro­zen­tua­len Zuschuss geht. Eine nicht zu unter­schät­zen­den Sum­me müs­sen Sie aus eige­ner Tasche tra­gen. Das sind Beträ­ge, die man in der Regel nicht ein­fach so her­um­lie­gen hat. Wenn auch Sie dar­an den­ken, mög­lichst früh­zei­tig in eine neue Hei­zungs­an­la­ge zu inves­tie­ren, könn­te genau das der rich­ti­ge Zeit­punkt sein, sich von unse­ren zer­ti­fi­zier­ten Ver­ren­tungs­ex­per­ten infor­mie­ren zu las­sen. Pro­fi­tie­ren auch Sie von zeit­ge­mä­ßen und vor allem ver­nünf­ti­gen Ver­ren­tungs­mo­del­len und akti­vie­ren Sie Ihr in der Immo­bi­lie fest­ge­leg­tes Kapi­tal erneut! 

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Ver­ren­tungs­mo­del­le auf indi­vi­du­el­le Anfor­de­run­gen und Gege­ben­hei­ten abgestimmt

Voll im Trend und Inter­es­se von Immo­bi­li­en­be­sit­zern der Genera­ti­on 65+ lie­gen die noch immer inno­va­ti­ven Kon­zep­te der Immobilien­verrentung. Das eige­ne Zuhau­se wird dabei nicht mehr zwangs­läu­fig als Erbe ver­stan­den. Viel­mehr ver­kau­fen Sie das Objekt zu Leb­zei­ten an sol­ven­te Käu­fer, aller­dings sichern Sie sich ein lebens­lan­ges Nieß­brauch- und/oder Wohn­recht. Fak­tisch bedeu­ten die­se Kon­zep­te, dass Sie von dem Kapi­tal dann pro­fi­tie­ren, wenn Sie es brau­chen, aller­dings ohne aus­zie­hen oder an ande­rer Stel­le noch mal neu begin­nen zu müssen.

Dabei kön­nen Sie ganz nach indi­vi­du­el­len Prä­fe­ren­zen das zu Ihnen pas­sen­de Modell wäh­len. So bei­spiels­wei­se die Immobilien­verrentung mit Nieß­brauch, die Ver­ren­tung mit lebens­lan­gem Wohn­recht; auch gibt es die Mög­lich­kei­ten des Teil­ver­kaufs, der Immo­bi­li­en­rück­mie­te oder der Umkehr­hy­po­thek. Was nicht passt, wird pas­send gemacht. Und zwar von unse­ren zer­ti­fi­zier­ten Ver­ren­tungs­ex­per­ten, die Ihnen jeder­zeit mit umfas­sen­den Infor­ma­tio­nen und ver­ständ­li­cher, unver­bind­li­cher Bera­tung zur Ver­fü­gung stehen.