Die Ter­ras­se ist der Wohl­fühlort an der fri­schen Luft im eige­nen Gar­ten. Ein­fach nur die Ter­ras­sen­tür zu öff­nen und ent­spann­te Stun­den etwa beim gemein­sa­men Kaf­fee­trin­ken oder dem Lesen eines guten Buches zu ver­brin­gen, ist pure Lebens­qua­li­tät. Mag auch sein, dass die Ter­ras­se bereits vor­han­den ist, immer­hin woh­nen Sie schon seit Jah­ren oder Jahr­zehn­ten in Ihrer Immo­bi­lie. Nur hat­ten Sie nie Zeit und Muße, Ihre hei­mi­sche Oase nach eige­nem Geschmack und indi­vi­du­el­len Vor­stel­lun­gen zu gestal­ten. Nun ist die Zeit vor­han­den; Sie sind noch immer vor­bild­lich aktiv und möch­ten nun Ihre Holz­ter­ras­se sel­ber bau­en. Bli­cken wir gemein­sam auf Pla­nung, Mate­ri­al, Arbeits­schrit­te und Kos­ten: 

Ter­ras­se win­kel­ge­nau mar­kie­ren 

Die Ter­ras­sen­flä­che wird zunächst exakt fest­ge­legt wer­den, bezeich­net wird die­ser Arbeits­schritt als „mar­kie­ren“. Dafür nut­zen Sie eine gespann­te Mau­rer­schnur, die an allen vier Ecken an in den Boden getrie­be­nen Leis­ten fixiert wird. Alter­na­tiv bie­tet sich auch spe­zi­el­les Mar­kie­rungs­spray an. Dabei wer­den an allen Sei­ten 20 cm mehr ein­kal­ku­liert. Bei Pla­nung und Durch­füh­rung soll­te unbe­dingt auf Genau­ig­keit geach­tet wer­den. Wie per­fekt das End­ergeb­nis wer­den kann, ent­schei­det sich bereits bei den ers­ten Arbeits­gän­gen. Wird beim Mar­kie­ren gepfuscht, bedeu­tet das nichts Gerin­ge­res, als dass die eigent­lich wun­der­schö­ne Holz­ter­ras­se ihre Macken in Höhe und Halt­bar­keit haben wird. Umso schlim­mer, wenn man das auch noch auf Anhieb sehen oder die Ter­ras­sen­tür nicht mehr öff­nen könn­te.  

Aus­hub der Ter­ras­sen­flä­che peni­bel genau 

Der zwei­te prak­ti­sche Schritt ist es, die Flä­che aus­zu­he­ben und den Unter­grund vor­zu­be­rei­ten. Gehen wir für unser Bei­spiel davon aus, dass der Unter­grund bis­lang ledig­lich eine Gras- oder Erd­flä­che ist und als Stand­ort der Ter­ras­se eine unmit­tel­bar ans Haus gren­zen­de Flä­che gewählt wird. Der Boden muss aus­rei­chend trag­fä­hig sein, um ein spä­te­res Absa­cken zu ver­mei­den. Andern­falls dro­hen auf lan­ge Sicht Schä­den. Zumal auch das Haus selbst angren­zend auf die­sem Unter­grund errich­tet wur­de, ist es höchst­wahr­schein­lich, dass der Boden eben­falls dem­entspre­chend taug­lich ist. Eben­so müs­sen Sie einer­seits etwa­ige ver­leg­te Erd­ka­bel beden­ken, die nicht beschä­digt wer­den dür­fen, und min­des­tens einen für den Außen­be­reich geeig­ne­ten Strom­an­schluss für Beleuch­tung und Steck­do­sen ein­pla­nen.  

Trag­fä­hi­ge Unter­kon­struk­ti­on Schicht für Schicht 

Die Vor­gangs­wei­se der Vor­be­rei­tung ist zunächst iden­tisch mit der beim Bau einer gepflas­ter­ten Ter­ras­se. Bereits vor dem Aus­hub soll­ten Sie berück­sich­ti­gen, dass die Ter­ras­se ein vom Haus weg­füh­ren­des Gefäl­le von zwei Pro­zent haben muss. Der Boden wird aus­ge­kof­fert und anschlie­ßend mit einer Rüt­tel­plat­te ver­dich­tet. Im nächs­ten Stepp wird der Aus­hub mit einer etwa 20 cm hohen Frost­schutz­schicht aus Schot­ter oder gro­bem Sand auf­ge­füllt. Der Flä­che wird wie­der­um ver­dich­tet. Für die nächs­te Schicht mit einer Tie­fe von fünf Zen­ti­me­tern wird Splitt genutzt. Selbst­ver­ständ­lich muss die Splitt-Ober­flä­che gleich­mä­ßig hoch und frei von Uneben­hei­ten gear­bei­tet wer­den.  

Uni­ver­sal­f­ließ ver­le­gen und kur­ze Abstän­de der Bal­ken wäh­len 

Sinn­voll ist es, anschlie­ßend ein Uni­ver­sal­f­lies zu ver­le­gen. Nun wer­den die Fun­da­ment­stei­ne plat­ziert. Ide­al kön­nen Sie dafür Geh­weg­plat­ten oder Fun­da­ment­stei­ne ver­wen­den. Die Stei­ne wer­den prä­zi­se aus­ge­rich­tet auf die Unter­schich­ten gelegt. Auf die Fun­da­ment­stei­ne kom­men nun die Abstands­hal­ter, dar­auf wer­den die Bal­ken der Unter­kon­struk­ti­on ver­legt. Der Abstand der par­al­lel ver­leg­ten Bal­ken soll­te bei 50 cm lie­gen. Grö­ße­re Abstän­de könn­ten dafür sor­gen, dass die schluss­end­lich ver­schraub­ten Die­len sich durch Tritt­be­las­tung, Vibra­tio­nen oder bei hoher Son­nen­ein­strah­lung bie­gen und von der Unter­kon­struk­ti­on lösen. Wich­tig zu wis­sen ist es, dass die Ter­ras­sen­die­len kei­nes­falls flach auf dem Boden ver­legt wer­den, was letzt­lich der Grund für die Unter­kon­struk­ti­on ist. Ver­hin­dert wird dadurch, dass die Die­len anfan­gen zu modern.  

DEGIV-Invest: Immer uptodate

Mit DEGIV-Wis­sen nichts mehr verpassen

Von nun an regel­mä­ßig in Ihrem digi­ta­len Post­fach: Unser Exper­ten­wis­sen zum The­ma Immobilien­verrentung, exklu­si­ve Bei­trä­ge, Vide­os und Pod­casts. Wir hal­ten Sie über aktu­el­le Ent­wick­lun­gen auf dem Immo­bi­li­en­markt auf dem Lau­fen­den. Ob vir­tu­ell oder in Ihrer Nähe, freu­en Sie sich auf unse­re Ver­an­stal­tun­gen!

Bal­ken und Stein­plat­ten mit­ein­an­der ver­schrau­ben 

Ein durch­aus anspruchs­vol­ler Arbeits­schritt ist es, die Unter­kon­struk­ti­on mit den Beton­plat­ten zu ver­schrau­ben. Dafür benö­ti­gen Sie zwei unter­schied­li­che Boh­rer, ide­al sogar, wenn Ihnen zwei Bohr­ma­schi­nen zur Ver­fü­gung ste­hen. Zunächst wird mit einem Holz­boh­rer ein Loch in den Bal­ken getrie­ben. Der Boh­rer wird gewech­selt. Mit einem Stein­boh­rer wird durch das­sel­be Loch in die Stein­plat­te gebohrt. Mit Nageld­ü­beln wer­den die Bal­ken und die Stei­ne sta­bil und halt­si­cher mit­ein­an­der ver­bun­den.  

Ter­ras­sen­die­len ver­le­gen mit Deh­nungs­ab­stand 

Es folgt der – fast – letz­te Arbeits­gang, die Ter­ras­sen­die­len wer­den mon­tiert. Es geht also an den letzt­lich dau­er­haft sicht­ba­ren Teil der Holz­ter­ras­se und gera­de des­halb soll­ten Sie unbe­dingt mit hoher Genau­ig­keit wei­ter­ar­bei­ten. Um kei­ne unschö­nen aus­ge­frans­ten Bohr­lö­cher zu hin­ter­las­sen, boh­ren Sie die­se sinn­vol­ler­wei­se mit Bohr­scha­blo­nen auf jeder Sei­te vor. Bei der Mon­ta­ge der Ter­ras­sen­die­len soll­ten Sie zur Wand 1 cm Abstand ein­hal­ten. Beden­ken Sie, dass Holz als Natur­stoff bei Tem­pe­ra­tur- und Wit­te­rungs­schwan­kun­gen arbei­tet und sich aus­dehnt. Aus die­sem Grund ver­le­gen sie die Die­len­bret­ter immer unter Ein­satz von Abstands­hal­tern. Auch aus opti­schen Aspek­ten ist es wich­tig, immer mit den­sel­ben Abstands­hal­tern beim Ver­le­gen der Die­len zu arbei­ten. So wird nun eine Die­le nach der ande­ren mit den Abstands­hal­tern ver­legt und über die vor­be­rei­te­ten Bohr­lö­scher mit der Unter­kon­struk­ti­on ver­schraubt.  

Ver­blen­dung und Holz­be­hand­lung als letz­te Schrit­te 

Gera­de dann, wenn die Unter­kon­struk­ti­on über den ebe­nen Boden hin­aus­ragt, was in der Regel der Fall sein wird, ist es sinn­voll, die offe­nen Sei­ten zu ver­ble­ben. Das sieht nicht nur ästhe­ti­scher und pro­fes­sio­nel­ler aus. Viel­mehr wird sich somit auch weni­ger Unkraut oder sons­ti­ger Unrat unter der Kon­struk­ti­on ansam­meln. Die Ver­blen­dung ist zugleich ein Mate­ri­al­schutz für die Unter­kon­struk­ti­on als auch die Die­len von unten. Je nach ver­wen­de­ter Holz­art wer­den die Die­len schluss­end­lich ein­ge­ölt, das Hirn­holz wird ver­sie­gelt. Bei Holz­ar­ten wie Bang­ki­rai ist das auf­grund der Bestän­dig­keit und der hohen Resis­tenz gegen Pilz­be­fall nicht zwin­gend nötig. Viel­mehr wird das Holz lang­fris­tig eine geschmack­vol­le Pati­na ent­wi­ckeln, was den natür­li­chen Reiz zusätz­lich unter­streicht. Bei Dou­gla­sie, Fich­te oder Esche soll­te unbe­dingt mit der Lasur ein Wit­te­rungs­schutz auf­ge­bracht wer­den.  

Kos­ten für eine Holz­ter­ras­se nicht unter­schät­zen 

Ver­bleibt die Fra­ge nach den Kos­ten für eine Holz­ter­ras­se. Zumal wir hier von ihrer dau­er­haf­ten Oase spre­chen, die ihnen lang­fris­tig Freu­de machen soll, soll­ten Sie nicht am fal­schen Ende spa­ren. Die Qua­li­tät des ver­wen­de­ten Mate­ri­als ist aus­schlag­ge­bend. Es ist schlicht­weg sinn­los, min­der­wer­ti­ges Holz für die Unter­kon­struk­ti­on oder die Ter­ras­sen­die­len zu ver­wen­den. Holz­ar­ten wie Bang­ki­rai sind um eini­ges teu­rer als bei­spiels­wei­se Fich­te. Tat­säch­lich aber lohnt sich die Inves­ti­ti­on alle­mal. In der Pra­xis lie­gen die meis­ten Ter­ras­sen bei einem Preis zwi­schen 100 und 200 Euro pro Qua­drat­me­ter. Für eine 30 Qua­drat­me­ter gro­ße Ter­ras­se kommt da locker mal ein hüb­sches Sümm­chen von 6.000 Euro zusam­men.  

Mit Immobilien­verrentung flüs­si­ges Kapi­tal gene­rie­ren 

Wenn es Ihnen wich­tig ist, im Alter aktiv zu blei­ben und ihre Wün­sche und Zie­le umzu­set­zen, könn­te die Immobilien­verrentung ihre idea­le Lösung sein, um über aus­rei­chend flüs­si­ge Mit­tel zu ver­fü­gen. DIY-Hob­bys sind die per­fek­te Beschäf­ti­gung für den gol­de­nen Lebens­ab­schnitt und sor­gen für viel Wohl­ge­fühl im ver­trau­ten Zuhau­se. Las­sen Sie sich von unse­ren zer­ti­fi­zier­ten Ver­ren­tungs­exper­ten auf­zei­gen, dass Sie in der Lösung leben. Nut­zen Sie das in der Immo­bi­lie fest­ge­leg­te Kapi­tal ein zwei­tes Mal. 

Unverbindliches Infopaket zur Immobilienverrentung

Jetzt kos­ten­frei­es Info­pa­ket anfor­dern

Der ers­te Schritt zu einem sor­gen­frei­en Leben im Ruhe­stand! Ger­ne schi­cken wir Ihnen unser Info­pa­ket kos­ten­frei und unver­bind­lich nach Hause.