DEGIV stellt „Rat­ge­ber Pfle­ge in Deutsch­land“ vor / Stei­gen­de Infla­ti­on für Rent­ner mit gerin­gen Ein­künf­ten eine zusätz­li­che Her­aus­for­de­rung / Pfle­ge­kos­ten fan­gen meist bei 2.500 Euro im Monat an / Immobilien­verrentung für Senio­ren mit Wohn­ei­gen­tum als gang­ba­rer Weg für Pflegefinanzierung

(Mün­chen, 6. Dezem­ber 2021) Die von der Ampel­ko­ali­ti­on gekapp­te Ren­ten­er­hö­hung stellt ins­be­son­de­re pfle­ge­be­dürf­ti­ge Senio­ren vor Her­aus­for­de­run­gen. Dabei sind schon heu­te mehr als vier Mil­lio­nen Men­schen in der Bun­des­re­pu­blik auf Pfle­ge ange­wie­sen – Ten­denz stei­gend. Sel­ten rei­chen bei den Senio­ren die monat­li­chen Zah­lun­gen aus der gesetz­li­chen Ren­te für zusätz­li­che Pfle­ge­auf­wen­dun­gen. „Die spar­sa­men Ren­ten­er­hö­hun­gen kön­nen die stei­gen­de Infla­ti­on nicht auf­fan­gen“, sagt Özgün Imren, geschäfts­füh­ren­der Gesell­schaf­ter der DEGIV, der Gesell­schaft für Immobilien­verrentung. Nach Beob­ach­tun­gen des Exper­ten kön­nen vie­le älte­re Men­schen die Kos­ten im Pfle­ge­fall nicht auf­brin­gen. Des­halb hat DEGIV den Rat­ge­ber „Pfle­ge in Deutsch­land“ erar­bei­tet, der die Mög­lich­kei­ten für Kos­ten der Pfle­ge dar­stellt. Die klas­si­sche Immobilien­verrentung mit Nieß­brauch oder Wohn­recht kann eben­so wie Leib­ren­te, der Ver­kauf mit Rück­an­mie­tung oder ein Teil­ver­kauf für Senio­ren ein gang­ba­rer Weg sein, um sich Pfle­ge im Alter leis­ten zu können.

Die Men­schen in Deutsch­land wer­den immer älter, wäh­rend die Anzahl der sozi­al­ver­si­che­rungs­pflich­tig Beschäf­tig­ten sinkt. Allein inner­halb der ver­gan­ge­nen 10 Jah­re hat sich die Zahl der Pfle­ge­be­dürf­ti­gen bereits mehr als ver­dop­pelt. Das Ren­ten­ni­veau gilt im Ver­gleich zu ande­ren euro­päi­schen Staa­ten in Deutsch­land als nied­rig. Zwar sol­len – auch nach den ambi­tio­nier­ten Plä­nen der neu­en Bun­des­re­gie­rung – alle Bür­ge­rin­nen und Bür­ger in Deutsch­land gut ver­sorgt und gepflegt wer­den kön­nen. Für wirk­lich indi­vi­du­el­le und umfas­sen­de häus­li­che Pfle­ge jedoch blei­ben pri­va­te Zuzah­lun­gen unumgänglich.

Rat­ge­ber: Pfle­ge in Deutschland

Die Voll­zeit­pfle­ge zu Hau­se wird von den Pfle­ge­kas­sen nicht kom­plett finan­ziert und muss wei­test­ge­hend von den Pfle­ge­be­dürf­ti­gen und deren Fami­li­en­an­ge­hö­ri­gen getra­gen wer­den. In den meis­ten Fäl­len begin­nen die Kos­ten bei etwa 2.500 Euro im Monat, die aus eige­ner Tasche gezahlt wer­den müs­sen. Pfle­ge­be­dürf­ti­ge kön­nen einen Pfle­ge­grad bean­tra­gen. Der Pfle­ge­grad ist aus­schlag­ge­bend für die Höhe der Pfle­ge­sach­leis­tun­gen und des Pfle­ge­gel­des, das sei­tens der Pfle­ge­kas­sen monat­lich bezahlt wird. Die maxi­ma­le Leis­tung pro Monat beträgt bei­spiels­wei­se bei Pfle­ge­grad eins 125 Euro und bei Pfle­ge­grad fünf 2.005 Euro. Wei­ter­hin kön­nen Hil­fen und Zuschüs­se bei behin­der­ten­ge­rech­ten Woh­nungs­um­bau bean­tragt werden.

Fakt ist: Die gesetz­li­che Ren­te reicht im Nor­mal­fall nicht aus, um die Eigen­an­tei­le für die Pfle­ge abzu­de­cken. Die Sät­ze der Pfle­ge­kas­sen sind oft zu gering, um eine hoch­wer­ti­ge Ver­sor­gung sicher­zu­stel­len. Für Senio­ren mit Eigen­tum ist Immobilien­verrentung laut Degiv eine Mög­lich­keit, im ver­trau­ten Zuhau­se woh­nen zu blei­ben und Liqui­di­tät durch Ver­ren­tung aus der eige­nen Immo­bi­lie zu erhalten.

Auf 16 Sei­ten beleuch­tet der „Rat­ge­ber Pfle­ge in Deutsch­land“ unter ande­rem die The­men wie Pfle­ge­be­darf und Pfle­ge­kräf­te, Pfle­ge­gra­de und ihre Kos­ten, Finan­zier­bar­keit der häus­li­chen Pfle­ge und ande­re. Für das Jahr 2050 wer­den bereits 5,3 Mio. Hil­fe­be­dürf­ti­ge pro­gnos­ti­ziert. Dem­ge­gen­über steht die gerin­ger wer­den­de Zahl der Pfle­ge­fach­kräf­te, ins­be­son­de­re in der Alten­pfle­ge. 80 Pro­zent der Pfle­ge­be­dürf­ti­gen wer­den in Deutsch­land zu Hau­se ver­sorgt (3,31 Mil­lio­nen Meschen) aber auch voll­sta­tio­när in Pfle­ge­hei­men sind es vie­le (818.000 Men­schen). Weitere

Infor­ma­tio­nen zum Pfle­ge­rat­ge­ber fin­den sich unter: https://www.degiv.de/pflege-ratgeber/

Kostenfreien Ratgeber Pflege in Deutschland

Rat­ge­ber Pfle­ge in Deutschland

Es ist die gro­ße Sor­ge vie­ler Men­schen: Was soll aus ihnen wer­den, wenn mit fort­schrei­ten­dem Alter die Eigen­stän­dig­keit und Mobi­li­tät zuneh­mend ein­ge­schränkt sind und sie pfle­ge­be­dürf­tig wer­den? Lesen Sie in unse­rem Rat­ge­ber alles wich­ti­ge zum The­ma Pfle­ge in Deutsch­land und wie eine Immobilien­verrentung Ihre finan­zi­el­le Situa­ti­on ent­span­nen kann.

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