Jeder drit­te zur Mie­te leben­de Rent­ner hat Geld­sor­gen / Immo­bi­li­en­be­sit­zer kön­nen sich im Alter zwar mehr Wün­sche erfül­len als Mie­ter – 54,6 Pro­zent der älte­ren Eigen­tü­mer haben trotz­dem Schwie­rig­kei­ten mit der Bezah­lung von Arzt- und Pfle­ge­kos­ten / Immo­bi­li­en­ver­ren­tung kann selbst­be­stimm­tes Leben för­dern

Gesund­heit, Rei­sen, kul­tu­rel­le Genüs­se: Die schö­nen Din­ge des Lebens in der Ren­te genie­ßen zu kön­nen, davon träu­men die meis­ten Arbeit­neh­mer wäh­rend ihres Erwerbs­le­bens. Die Lebens­rea­li­tät der deut­schen Senio­ren sieht aller­dings oft anders aus, wie eine Stu­die der DEGIV, Gesell­schaft für Immo­bi­li­en­ver­ren­tung, unter 1.067 Mie­tern und Eigen­tü­mern im Ren­ten­al­ter zeigt. So geben rund 36 Pro­zent der Mie­ter an, im Alter Geld­sor­gen zu haben, wäh­rend unter Immo­bi­li­en­ei­gen­tü­mern nur 13 Pro­zent stark auf ihr Geld ach­ten müs­sen. Ins­ge­samt ste­hen Eigen­tü­mer, so zeigt die Stu­die, zwar bes­ser da. Teil­wei­se kön­nen aber selbst sie sich nicht alles pro­blem­los leis­ten. So erklä­ren über die Hälf­te (54,6 Pro­zent) der Eigen­tü­mer, Schwie­rig­kei­ten zu haben, wenn es um Arzt- oder Pfle­ge­kos­ten geht. Bei Mie­tern beträgt die Quo­te 63 Pro­zent. „Auch eine Immo­bi­lie macht noch kei­ne sor­gen­freie Ren­te: Rund die Hälf­te der Immo­bi­li­en­be­sit­zer hat an Gesund­heits­kos­ten zu knab­bern. Senio­ren mit Immo­bi­li­en­be­sitz und Geld­knapp­heit soll­ten für sich die Opti­on einer Immo­bi­li­en­ver­ren­tung prü­fen. Gera­de in Groß­städ­ten lässt sich dadurch Finanz­po­ten­zi­al heben und die Lebens­qua­li­tät nach­hal­tig ver­bes­sern – ohne dass sich am Lebens­ort etwas ändern muss“, erklärt Özgün Imren, geschäfts­füh­ren­der Gesell­schaf­ter der DEGIV, anläss­lich des Tages der Armut am 17. Okto­ber.

Finan­zi­el­le Eng­päs­se im Alter tref­fen vor allem Senio­ren, die durch Miet­zah­lun­gen belas­tet sind. Eigen­tü­mer sind dage­gen deut­lich bes­ser­ge­stellt: Gut 80 Pro­zent der Immo­bi­li­en­be­sit­zer kön­nen laut der DEGIV-Stu­die ihre Träu­me ver­wirk­li­chen, im Gegen­satz zu 59 Pro­zent der Mie­ter. Vier von zehn Eigen­tü­mern (39 Pro­zent) kön­nen sich dar­über hin­aus immer die Teil­ha­be an Kul­tur und Rei­sen leis­ten, wäh­rend nur jeder fünf­te Mie­ter (19 Pro­zent) das­sel­be angibt.

Arzt- und Pfle­ge­kos­ten berei­ten Schwie­rig­kei­ten

Für Arzt- oder Pfle­ge­kos­ten reicht es jedoch auch bei 44 Pro­zent der Eigen­tü­mer nicht immer. Bei den Mie­tern liegt der Anteil mit 63 Pro­zent jedoch noch deut­lich höher. „Eine Immo­bi­lie ist die Basis für ein selbst­be­stimm­tes Leben. Eine Ver­ren­tung kann hel­fen, das wah­re und bis­her dort gebun­de­ne Poten­zi­al zu heben. Senio­ren kön­nen ihr Beton­gold in Liqui­di­tät umwan­deln und trotz­dem in ihrem Eigen­tum woh­nen blei­ben. Oft kön­nen sie sich dann zusätz­li­che medi­zi­ni­sche Ver­sor­gung und auch die Pfle­ge zu Hau­se leis­ten“, sagt geschäfts­füh­ren­der Gesell­schaf­ter der DEGIV Mesut Yikil­maz. Mie­tern indes ist die­se Mög­lich­keit nicht gege­ben.

 

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Eigen­tü­mern geht es im Alter ins­ge­samt bes­ser als Mie­tern

In allen ande­ren Berei­chen außer der Pfle­ge zeigt sich, dass Eigen­tü­mer im Alter mit­un­ter deut­lich bes­ser gestellt sind als Mie­ter: So kön­nen sich nach eige­nen Anga­ben 13,2 Pro­zent der Eigen­tü­mer alles leis­ten, was sie haben möch­ten, wäh­rend nur 4,1 Pro­zent der Mie­ter das­sel­be von sich sagt. Auch gibt jeder drit­te Eigen­tü­mer (34,7 Pro­zent) an, rela­tiv sorg­los leben und den Ruhe­stand genie­ßen zu kön­nen, wäh­rend nur 19 Pro­zent der Mie­ter die­sel­be Erfah­rung macht. 61 Pro­zent der Eigen­tü­mer gaben außer­dem an, min­des­tens hin und wie­der auf Kul­tur zu ver­zich­ten, weil das Geld nicht reicht, dage­gen sind 78 Pro­zent der Mie­ter öfter bei kul­tu­rel­len Ver­an­stal­tun­gen außen vor.

Fazit: Ins­ge­samt ste­hen Eigen­tü­mer im Alter bes­ser da. Den­noch kann es auf­grund hoher Arzt- und Pfle­ge­kos­ten eng wer­den. Ins­be­son­de­re, wenn häus­li­che Pfle­ge not­wen­dig wür­de, um den Weg ins Alters­heim zu ver­hin­dern, wird es teils auch bei Eigen­tü­mern eng. Eigen­tü­mer im Ren­ten­al­ter soll­ten die Opti­on der Immo­bi­li­en­ver­ren­tung prü­fen.

Daten: DEGIV-Stu­die zur Wahr­neh­mung der Immo­bi­li­en­ver­ren­tung und dem Leben im Alter

Für die im Mai und Juni 2020 vom Panel­an­bie­ter Con­sum­er­fiel­dwork durch­ge­führ­te Stu­die wur­den 1.067 Immo­bi­li­en-eigen­tü­mer aus Deutsch­land (44,9 Pro­zent Anteil) und Mie­ter (55,1 Pro­zent Anteil) im Rah­men einer quan­ti­ta­ti­ven Online-Erhe­bung dazu befragt, wie sie über Immo­bi­li­en­ver­ren­tung und das Leben im Alter in Hin­blick auf die Coro­na-Kri­se und all­ge­mein den­ken. Das Durch­schnitts­al­ter der Befrag­ten lag bei 70 Jah­ren. Das Geschlech­ter­ver­hält­nis war 574 Män­ner (53,8 Pro­zent) zu 491 Frau­en (46,0 Pro­zent), die zwi­schen 65 und 90 Jah­ren alt waren. Die Quo­te der Immo­bi­li­en­ei­gen­tü­mer lag bei 44,9 Pro­zent.