Je frü­her, umso güns­ti­ger und konfliktfreier

Im Lau­fe von Jahr­zehn­ten haben Sie sich Ihr Zuhau­se auf­ge­baut und die Hypo­the­ken abge­tra­gen. Zurecht sind Sie stolz auf Ihren Besitz. Aller­dings stellt sich die Fra­ge, was pas­siert, wenn Sie einst nicht mehr auf die­ser Erde wei­len. Das The­ma des Erbes birgt in zahl­rei­chen Fäl­len Kon­flikt­po­ten­zi­al, das Sie mit einem Tes­ta­ment deut­lich ent­schär­fen kön­nen. Eben­so kön­nen Sie aktiv in die Ihnen mög­li­cher­wei­se nicht schme­cken­de gesetz­li­che Erbrei­hen­fol­ge ein­grei­fen oder den poten­zi­el­len Erben steu­er­li­che Ver­güns­ti­gun­gen ermög­li­chen. Hier eini­ge Kon­stel­la­tio­nen und Sze­na­ri­en, die auf­zei­gen, wie­so Sie das Erbe umge­hend regeln sollten:

Manch­mal ist es bekannt­lich kompliziert

Nicht immer sind die Fami­li­en­kon­stel­la­ti­on und der Fami­li­en­zu­sam­men­halt so rosig wie gewünscht. Der klas­si­sche Fall, dass Sie nach einem erfolg­rei­chen Arbeits­le­ben und anschlie­ßend gol­de­nem Lebens­ab­schnitt Ihren Besitz ohne auf­kei­men­de Strei­tig­kei­ten an Ihre Kin­der ver­er­ben, ist tat­säch­lich sel­te­ner als gedacht. Zumin­dest solan­ge das Erbe nicht ein­deu­tig und klar gere­gelt ist. Ein Kon­flikt kommt sel­ten allein. Ein The­ma, das Lite­ra­ten, Regis­seu­ren und wei­te­ren Künst­lern immer wie­der krea­ti­ven Zünd­stoff liefert.

Jetzt schon Erbe an die Kin­der verteilen

Klar ist aller­dings, dass es sehr har­mo­ni­sche Fami­li­en gibt. Nur gut, wenn auch Sie die­ses Glück haben. Oft­mals ist es sinn­voll, vor­zei­tig zumin­dest einen Teil zu ver­er­ben. Die Nach­kom­men ste­hen viel­leicht selbst gera­de vor einer Inves­ti­ti­on, benö­ti­gen Geld für die Finan­zie­rung des Stu­di­ums oder wol­len sich selbst­stän­dig machen. Es gibt zahl­rei­che Grün­de, wes­halb zeit­nah und nicht erst irgend­wann mal Kapi­tal benö­tigt wird. Bei einem vor­zei­ti­gen Erbe han­delt es sich juris­tisch und fis­ka­lisch um eine Schen­kung, die statt mit Erb­schafts­steu­er eben mit der Schen­kungs­steu­er belegt wird. Der Vor­teil dabei ist aller­dings, dass die Frei­be­trä­ge mehr­fach in Anspruch genom­men wer­den kön­nen. Die Frei­be­trä­ge bei der Schen­kungs­steu­er kön­nen alle 10 Jah­re genutzt werden.

Sie haben kei­ne Kin­der, ledig­lich fer­ne Verwandte

Dass Paa­re erb­be­rech­tig­te Kin­der haben, ist kei­nes­falls in Stein gemei­ßelt. Falls Sie kin­der­los sind und ledig­lich ent­fern­te Ver­wand­te haben, mit denen Sie kaum etwas bis gar nichts zu tun haben, sehen Sie mög­li­cher­wei­se kei­nen Sinn dar­in, den Ihnen unbe­kann­ten Ver­wand­ten Ihren Besitz zu ver­er­ben. Eine Lösung muss her. In Ihrer letzt­wil­li­gen Ver­fü­gung könn­ten Sie fest­le­gen, dass das Erbe etwa an eine gemein­nüt­zi­ge Stif­tung geht oder für sons­ti­ge gute Zwe­cke ein­ge­setzt wird. Ent­fern­te Ver­wand­te haben kei­nen Anspruch auf den soge­nann­ten Pflicht­teil. Schön und gut; Sie hät­ten damit eine kon­kre­te Rege­lung getrof­fen. Bes­ser noch: Sie ver­kau­fen die eigen­be­wohn­te Immo­bi­lie zu Leb­zei­ten, blei­ben mit Nieß­brauch­recht dar­in woh­nen und genie­ßen Ihr Leben mit grö­ße­rer finan­zi­el­ler Unabhängigkeit.

Damit Patch­work-Kin­der nicht ungleich erben

Kon­flikt­be­la­den ist das Erbe häu­fig auch bei Patch­work­fa­mi­li­en mit Kin­dern aus frü­he­ren Ehen der Part­ner. Die Kin­der oder Enkel des jeweils ande­ren Part­ners wür­den ohne Tes­ta­ment beim Erbe leer aus­ge­hen. Sind Kin­der aus gemein­sa­mer Ehe vor­han­den, erst recht, zumal ihnen kein Pflicht­teil zustün­de. Alle­mal sinn­voll, damit es nicht zu Strei­te­rei­en kommt, ist es, mit der letzt­wil­li­gen Ver­fü­gung dafür zu sor­gen, dass alle zu glei­chen Tei­len bedacht werden.

Es herrscht unlös­ba­rer Krach mit den Nachkommen

Selbst­ver­ständ­lich ist es Ihr Wunsch, sich mit Ihren Kin­dern gut zu ver­ste­hen. Dass es dafür kei­ne Garan­tie gibt, ist uns allen aller­dings sehr bewusst. Immer wie­der gibt es Fäl­le, in denen Eltern und Kin­der zer­strit­ten und sämt­li­che Brü­cken zuein­an­der längst abge­ro­chen sind. Kein Kon­takt mehr vor­han­den; und wenn doch, dann ist der aus­schließ­lich von nicht enden wol­len­den Aus­ein­an­der­set­zun­gen geprägt. Trotz größ­ter Bemü­hun­gen ist  kei­ne noch so win­zi­ge Basis mehr vor­han­den. Die Situa­ti­on ist bit­ter; aber sie ist, wie sie ist. Sie sehen nicht ein, den Kin­dern Ihr Ver­mö­gen zu hinterlassen.

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Kom­plett ent­er­ben so gut wie nie möglich

Nun könn­ten Sie sich film­reif ver­hal­ten und sagen „Du bist ent­erbt“. Und dabei wäh­nen Sie sich in dem Glau­ben, mit dem Aus­schluss aus dem Tes­ta­ment wür­de die Per­son nun­mehr leer aus­ge­hen. Tat­säch­lich aber ist das ein Irr­glau­be. Sol­chen Sze­na­ri­en hat der Gesetz­ge­ber mit dem soge­nann­ten Pflicht­teil einen Rie­gel vor­ge­scho­ben. Garan­tiert wird mit dem Pflicht­teil-Erbe, dass die grund­sätz­lich Erb­be­rech­tig­ten auch bei einer per Tes­ta­ment aktiv ver­än­der­ten Erbrei­hen­fol­ge einen Min­dest­an­teil der Hin­ter­las­sen­schaft erhal­ten. Die­ser Pflicht­teil beträgt die Hälf­te des gesetz­li­chen Erbteils.

Trotz Ein­griff in die Erbrei­hen­fol­ge bleibt der Pflicht­teil-Anspruch erhalten

Neh­men wir das Bei­spiel, dass Sie Ihren Ehe­part­ner nach Ihrem Able­ben absi­chern wol­len. Nach der gesetz­li­chen Erb­fol­ge erbt Ihr Ehe­part­ner die eine Hälf­te des Nach­las­ses; unter den Kin­dern wird die ande­re Hälf­te auf­ge­teilt. Theo­re­tisch müss­te also Ihr Ehe­part­ner den Kin­dern deren Anteil wie­der­um abkau­fen, um in der Immo­bi­lie woh­nen blei­ben zu kön­nen. Mit wohl­ge­meint bes­tem Gewis­sen set­zen Sie also Ihren Ehe­part­ner als Allein­er­be ein und glau­ben sich auf der siche­ren Sei­te. Aber nein, das funk­tio­niert so nicht. Tes­ta­men­ta­risch haben Sie in die Erbrei­hen­fol­ge ein­ge­grif­fen. Gesetz­lich stün­de den bei­den Kin­dern jeweils ein Vier­tel zu. Trotz Aus­schluss in Ihrer letzt­wil­li­gen Ver­fü­gung haben die Nach­kom­men Anspruch auf den Pflicht­teil, näm­lich die Hälf­te des gesetz­li­chen Anteils, also – bei zwei Kin­dern – je ein Achtel.

Wenn Sie nicht den Staat und Ihnen Unbe­kann­te beer­ben wollen

Tat­säch­lich ist im Bür­ger­li­chen Gesetz­buch (BGB) im § 1936 fest­ge­legt, dass der Staat erbt, sofern kei­ne ande­ren Erben vor­han­den sind. Zwar steht der Bund in der gesetz­li­chen Erbrei­hen­fol­ge an letz­ter Stel­le hin­ter Ver­wand­ten, Ehe­gat­ten und Lebens­part­nern und kann inso­fern einen Nach­lass nicht belie­big über­neh­men. Gibt es jedoch weder Erben noch ein rechts­si­che­res Tes­ta­ment, geht das Ver­mö­gen an den Staat, wodurch zwangs­läu­fig Men­schen pro­fi­tie­ren, zu denen Sie kei­ner­lei Bezie­hung hatten.

Auch hier kann die Lösung nur hei­ßen: Ver­kau­fen Sie zu Leb­zei­ten und pro­fi­tie­ren Sie dabei von den zahl­rei­chen Vor­zü­gen der Immobilien­verrentung mit ein­ge­tra­ge­nem, lebens­lan­gem Nieß­brauch­recht. Das Kapi­tal, das Sie jetzt nicht able­ben, das Geld, das sie nicht für Ihre eige­ne Sicher­heit und Lebens­qua­li­tät ver­wen­den, über­nimmt ansons­ten eines Tages der Staat. Für wen ver­zich­ten Sie?

Kurio­ser­wei­se ist es nur zu Leb­zei­ten Ihr Eigentum

Das Para­do­xe bis Kurio­se dar­an: Zu Leb­zei­ten kön­nen Sie mit Ihrem Ver­mö­gen – dazu gehört eben auch Ihre Immo­bi­lie – machen, was Sie wol­len. Sie kön­nen Ihren Besitz sinn­los ver­pras­sen, sich davon rich­tig etwa gön­nen oder was auch immer. Es gibt kei­ne gesetz­li­che oder mora­li­sche Ver­pflich­tung dafür, sich selbst teils schmerz­haft ein­zu­schrän­ken und auf Lebens­qua­li­tät zu ver­zich­ten, damit nach Ihrem Tod ein üppi­ges, nicht ange­knab­ber­tes Erbe ver­bleibt. Und vor allem: Sie kön­nen Ihren gol­de­nen Lebens­ab­schnitt genießen.

Model­le der Immobilien­verrentung machen das Erbe güns­ti­ger und konfliktfreier

Und so kön­nen wir nur beto­nen, wie wich­tig es nicht nur für Senio­ren ist, die Ange­le­gen­hei­ten inklu­si­ve letzt­wil­li­ger Ver­fü­gung recht­zei­tig zu regeln. Beson­ders dring­lich ist das für Immo­bi­li­en­be­sit­zer, zumal Immo­bi­li­en im Erbrecht einen spe­zi­el­len Sta­tus haben. Tat­säch­lich las­sen sich mit dem Kon­zept der Immobilien­verrentung mit ein­ge­tra­ge­nem Nieß­brauch­recht etli­che Vor­tei­le dar­stel­len. So wer­den vor­pro­gram­mier­te Kon­flik­te ent­schärft, steu­er­li­che Vor­tei­le aus­ge­schöpft und vie­les mehr. Bei­spiels­wei­se ist es denk­bar, dass die Immo­bi­lie per Immobilien­verrentung an die Kin­der ver­äu­ßert wird. Der im Grund­buch ein­ge­tra­ge­ne Nieß­brauch senkt den Ver­kehrs­wert der Immo­bi­lie, wodurch die Steu­er­last deut­lich nied­ri­ger aus­fal­len kann.

Dis­c­lai­mer und Ein­la­dung zum unver­bind­li­chen Informationsgespräch

Ganz klar: Wir sind weder Steu­er­be­ra­ter noch Juris­ten und dür­fen inso­fern auch kei­ne steu­er­li­che oder juris­ti­sche Bera­tung durch­füh­ren. Zu ver­ste­hen sind die­se Aus­füh­run­gen dem­nach als eine Auf­lis­tung öffent­li­cher zur Ver­fü­gung ste­hen­der Infor­ma­tio­nen. Aller­dings sind wir Spe­zia­lis­ten in der Immobilien­verrentung. Über deren Vor­zü­ge und Aus­ge­stal­tungs­mo­del­le bera­ten unse­rer zer­ti­fi­zier­ten Ver­ren­tungs­ex­per­ten Sie ger­ne eben­so umfas­send wie ver­ständ­lich. Neh­men Sie ein­fach Kon­takt mit uns auf und erfah­ren Sie, wel­che Vor­tei­le es hat, wenn Sie Ihre Ange­le­gen­hei­ten recht­zei­tig regeln.