Mün­chen, 23.01.2020 – Im Rah­men der Weih­nachts­fei­er 2019 sam­mel­te das Team der DEGIV Spen­den für Senio­ren, die im Alter nicht auf der Son­nen­sei­te des Lebens ste­hen. Men­schen, die Monat für Monat ums finan­zi­el­le Über­le­ben kämp­fen und sich kei­ne Sprün­ge, geschwei­ge denn ein biss­chen Luxus leis­ten kön­nen. Der Spiel­raum für not­wen­di­ge Medi­ka­men­te oder Selbst­ver­ständ­lich­kei­ten wie Haus­schu­he ist schlicht­weg nicht vor­han­den. Die Geld­spen­de von 1.000 Euro wur­de den Ver­tre­te­rin­nen der Licht­Blick Senio­ren­hil­fe e.V über­ge­ben.

Der Licht­blick Senio­ren­hil­fe e.V. mit Nie­der­las­sun­gen in Mün­chen, Müns­ter und Deg­gen­dorf setzt sich bereits seit 2003 mit finan­zi­el­ler Sofort­hil­fe, Gut­schei­nen, Ver­an­stal­tun­gen und Herz gegen Alters­ar­mut und Ein­sam­keit ein. Mit­tel­lo­se Rent­ne­rIn­nen wer­den dau­er­haft und ein Leben lang unter­stützt. Der­zeit pro­fi­tie­ren etwa 15.200 Men­schen von den sozia­len Ange­bo­ten des gemein­nüt­zi­gen Ver­eins. Mehr als 2.450 Bedürf­ti­ge erhal­ten bei­spiels­wei­se im Rah­men einer Licht­Blick-Paten­schaft eine monat­li­che Unter­stüt­zung von 35 Euro.

Dem DEGIV-Team war und ist es eine Her­zens­an­ge­le­gen­heit, auch an die Senio­ren zu den­ken, die nahe­zu gar nichts haben. Erst recht nicht das finan­zi­el­le Pols­ter, um eine eige­ne Immo­bi­lie ver­ren­ten zu kön­nen und den gol­de­nen Lebens­abend dadurch noch sor­gen­frei­er und ent­spann­ter erle­ben zu kön­nen. Bereits jetzt ist für die DEGIV-Geschäfts­füh­rer Özgün Imren und Mesut Yikil­maz klar, sich künf­tig in die­ser sozia­len The­ma­tik noch mehr enga­gie­ren zu wol­len.

Ermu­ti­gen möch­ten sie in die­sem Zusam­men­hang auch ihre eige­nen Kun­den, an den Licht­Blick zu spen­den und den Ärme­ren zu hel­fen, für die auch wenig Geld sehr viel bedeu­tet. Das Team ist davon über­zeugt: Die Sche­re zwi­schen Arm und Reich klafft immer wei­ter aus­ein­an­der. Die dra­ma­ti­schen Aus­wir­kun­gen sind an jeder Ecke längst spür­bar und sicht­bar. Der Zusam­men­halt der Gesell­schaft lässt sich stär­ken, indem die­je­ni­gen, denen es gut geht, den Men­schen hel­fen, denen nicht das Not­wen­digs­te für ein biss­chen Wür­de im Alter zur Ver­fü­gung steht.

Özgün Imren: „Es ist bedrü­ckend. Die Men­schen haben teils ein Leben lang gear­bei­tet; den­noch reicht die Ren­te nicht mal für die abso­lu­ten Grund­be­dürf­nis­se, geschwei­ge denn dafür, bei­spiels­wei­se an kul­tu­rel­len Ver­an­stal­tun­gen teil­zu­neh­men.“ Dass die­se Senio­ren sich zurück­zie­hen und ver­ein­sa­men, lie­ge auf der Hand. Dass die lukra­ti­ve Pen­si­on nach einem lan­gen Arbeits­le­ben schon lan­ge Schnee von ges­tern sei, kön­ne man ja unschwer an den eige­nen Kun­den erken­nen, die das für vie­le unbe­dingt sinn­vol­le Ange­bot der Immo­bi­li­en­ver­ren­tung nut­zen.

Schließ­lich ist der häu­figs­te Grund für die gerin­ge­re Liqui­di­tät der Ein­tritt ins Ren­ten­al­ter, wodurch sich selbst der Mit­tel­stand in sei­nem übli­chen Kom­fort zuneh­mend ein­schrän­ken muss. Die Kos­ten für die Lebens­hal­tung und medi­zi­ni­sche Ver­sor­gung als auch die Prei­se für recht nor­ma­le Luxus­gü­ter stei­gen. Also suchen die Men­schen nach Wegen, sich ankün­di­gen­de Löcher zu stop­fen. Wohl dem, der die Mög­lich­keit hat, eine ganz oder teil­wei­se hypo­the­ken­freie Immo­bi­lie in die Waag­scha­le zu wer­fen und sich damit ein ent­spann­tes, gut ver­sorg­tes und auch erleb­nis­rei­ches Alter zu sichern. Ide­al, wenn in der ab dem Alter 65+ zur Ver­fü­gung ste­hen­den Zeit per­sön­li­che Träu­me wie  ein beson­de­rer Urlaub oder das bar­rie­re­freie Zuhau­se umge­setzt wer­den kön­nen. Das kann defi­ni­tiv nicht jeder. Und des­we­gen ist den Inha­bern und Mit­ar­bei­tern der DEGIV das sozia­le Enga­ge­ment so wich­tig.

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