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Die eigentlich wichtigen Gründe, nicht am immobilen Klotz festzuhalten

Erol Jasharoski
Geschrieben von:
Erol Jasharoski

Es gibt sinnvolle und zeitgemäße Alternativen

Ihr Ziel war es, in einem geborgenen Zuhause zu wohnen und spätestens im Seniorenalter mietfrei zu wohnen. Zugleich wollten Sie einen Wert schaffen, um Ihren Kindern etwas hinterlassen zu können. Im Laufe der Jahre und Jahrzehnte haben Sie auf vieles verzichtet und einen Großteil Ihres Einkommens in die eigene Immobilie investiert. Inzwischen haben Sie das Rentenalter erreicht, die gesetzliche Rente ist knapp bemessen. Die Kinder stehen auf eigenen Beinen. Trotzdem wollen Sie das Haus lebenslang halten. Nur für das mietfreie Wohnen und als Erbe für die Kinder? Mit der Immobilienverrentung stellen wir Ihnen eine bessere Lösung vor. Für Ihre eigene Lebensqualität im Alter 65+ sollten Sie darüber nachdenken:

Verstrichene Lebenszeit lässt sich nicht nachholen

Spätestens mit der Weisheit und Lebenserfahrung des fortgeschritteneren Jahre wird einem klar, dass man erstens verstrichene Zeit nicht nachholen kann und zweitens Schicksalsschläge jederzeit mit der unbarmherzigen Fahne um die Ecke wehen können. Bereits als die unverschämte 50 auf der Geburtstagstorte Platz nahm, hatten Sie das Gefühl, dass die Tage und Jahre sich kürzer anfühlen. Umso wertvoller wurde es, die Zeit bewusst zu erleben.

Dann kam die 60, dann die 65. Die Sanduhr des Lebens rappelte in einem Affentempo herunter. Bis dahin hatten Sie ein vernünftiges Auskommen, aber keine Zeit. Nun haben Sie Zeit, aber kein Geld. Die Rente ist knapp. Dumm gelaufen. Geld muss her. Aber Sie können sich nicht mit dem Gedanken anfreunden, das Zuhause zu verkaufen. Im Begriff Immobilie steckt das Problem: Sie sind finanziell immobil. Verbleibt die Frage nach dem Warum.

Vom zeitgemäßen Umgang mit Erbe oder Nichterbe

Ihre Kinder sind Ihr ganzer Stolz. Höchste Bedeutung hat es für Sie, dass es Ihren Nachkommen gut geht, jetzt und in Zukunft und vor allem auch, wenn Sie selbst sich eines Tages von dieser Welt verabschieden werden. Sie wünschen sich, dass die Kinder ein vernünftiges und sorgenfreies Auskommen haben und möchten Ihren Teil dazu beitragen, indem Sie Ihnen eines Tages die Immobilie vererben. Ein verständliches Anliegen, allerdings schwebt die Frage im Raum, ob das wirklich noch zeitgemäß ist und die Kinder davon finanziell und emotional überhaupt profitieren. Immerhin haben sich die Phasen des Lebens, der Lebensplanung und der Lebenserwartung deutlich spürbar verschoben.

Inwieweit der klassische Immobilienweg noch sinnvoll ist

Sicherlich kann man das Projekt Eigenheim aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten. Die klassische Variante ist eben genau die, dass ein Haus oder eine Wohnung gekauft, abbezahlt, über Jahrzehnte mietfrei bewohnt und schlussendlich an die Nachkommen vererbt oder verschenkt wird. Die dadurch entstehende Realität ist, dass die Eltern spätestens im Seniorenalter finanziell eingeschränkt leben und auf etliche Wünsche und Träume verzichten werden, um das eigene Betongold nicht anzuknabbern und für die Erben zu erhalten.

Vererben wollen bedeutet zwangsläufig Verzicht

Teil der Wahrheit ist aber auch, dass das geborgene und behütete Leben im Seniorenalter keineswegs günstiger wird. Jedenfalls nur unter der Voraussetzung, des andauernden Verzichts. Verzicht auf Urlaub, auf erlebnisreiche Reisen, auf unterschiedlichste Anschaffungen, die schön wären, aber vielleicht nicht unbedingt nötig sind. Man schiebt es auf die lange Bank. Vielleicht mal irgendwann; doch auch die längste Bank ist irgendwann mal durchgesessen. Die Zeit, die Sie mit Leben und Erlebnissen füllen können, wird nicht länger. Zudem gibt es Dinge im Leben, auf die Sie selbst bei enggeschnalltem Gürtel nicht verzichten können, zumal Ihre Situation andernfalls unwürdig werden könnte.

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Der Trugschluss: Kinder nicht belasten, weil die Immobilie unantastbar bleibt

Eines Tages werden die Knochen und Gelenken mürbe, die Mobilität und Eigenständigkeit nehmen ab. Vorbildliche Pflege, Medikamente, Hilfsmittel oder barrierefreie Umbauten kosten eine gute Stange Geld. Und nun kommt der Umkehrschluss des Nachlass-Gedankens: Was Sie sich nicht leisten können, weil Ihnen das Kapital aus Ihrem Eigentum nicht flüssig zur Verfügung steht, werden die Kinder tragen müssen. So, wie Sie sich immer fürsorglich für Ihre Kinder eingesetzt haben, werden Ihre Kinder sich für Sie einsetzen und keinesfalls mit ansehen, dass Sie im Alter versauern, beispielsweise die Kosten für eine Reinigungskraft oder Pflegekraft nicht aufbringen können. Würden Sie sich nicht felsenfest an den Gedanken krallen, vererben zu wollen, müssten Sie die Kinder zu Lebzeiten nicht belasten. Oftmals ist es Realität, dass die Kinder durch das Festhalten der Eltern an der vererbbaren Immobilie eher unter Druck geraten. Eine typische Situation, in der Besitz zur Belastung wird.

Wenn das Zuhause zu groß und die Bewirtschaftung zu beschwerlich wird

Leicht vorstellbar ist auch die Situation, dass Ihnen das Haus, nachdem die Kinder längst ausgezogen sind und die alltäglichen Tätigkeiten langsam beschwerlicher werden, schlichtweg zu groß wird. Schon klar, das Haus wird nicht größer; es bleibt so groß, wie es immer war. Doch so viel Wohnraum benötigen Sie nicht mehr und jeder Raum will auch gereinigt, beheizt und instand gehalten werden. Klar, einerseits fühlen Sie sich im vertrauten Zuhause weiterhin wohl. Andererseits sind manche Räume längst zum überdimensionalen Gefängnis der Nutzlosigkeit geworden.

Herkömmlicher Immobilienverkauf für Sie keine Option

Sie könnten das Haus nach herkömmlichem Strickmuster verkaufen und sich mit dem Kapital beispielsweise eine kleinere Wohnung kaufen, möglicherweise auch vorsorglich in eine Seniorenwohnanlage mit dem Angebot des betreuten Wohnens ziehen. Ob das die richtige Lösung ist, steht in den Sternen; denn auch dieses Kapital wird alsbald aufgebraucht sein. Wäre es nicht eine traumhafte Vorstellung, das Objekt zu verkaufen und gleichzeitig vermieten zu können? Wenn das Ihre Wunschvorstellung ist, präsentieren wir Ihnen mit der Immobilienverrentung auf Nießbrauchbasis das perfekt zu Ihrer Situation passende Konzept.

Über Sinn und Unsinn von festgelegtem Kapital

In der Immobilie steckt Kapital, das Sie jedoch nicht nutzen können. Welchen Sinn festgelegtes Kapital haben sollte, wenn zugleich dringend flüssige Mittel für die eigene Lebensqualität benötigt werden, erschließt sich uns nicht. Bei der Immobilienverrentung verkaufen Sie Ihr Haus oder die Wohnung bereits zu Lebzeiten. Durch den im Grundbuch an erster Stelle eingetragenen Nießbrauch haben Sie ein lebenslanges Wohn- und Nutzungsrecht, können also auch ausziehen und lebenslang von den Mieteinnahmen profitieren. So sie das den wollen. Sie bleiben wirtschaftlicher Eigentümer und sind trotzdem frei, um Ihre Zeit ausgiebig zu genießen. Wir beraten Sie gerne. Die Entscheidung liegt bei Ihnen. Wir sind sicher: Ihre Kinder werden Ihnen dankbar sein, weil sie mit der Verrentung einen seelisch-gordischen Knoten lösen.

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