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Die ideale Matratze für Senioren finden

Erol Jasharoski
Geschrieben von:
Erol Jasharoski

Wenn wir aus irgendwas vollkommen natürlich Kraft schöpfen, dann ist es der Schlaf. Er ist für uns ein wahres Lebenselixier. Im Schlaf verarbeiten wir das Erlebte und strecken die angestrengten Knochen aus, um mit voller Energie wieder in den neuen Tag zu starten. An dieser Stelle ließen sich endlos viele Studien aus der Schlafforschung aufzählen, die unter dem Strich alle zu demselben Schluss gelangen: Schlafmangel ist höchst ungesund. Und wir alle wissen es doch aus eigener Erfahrung, erst mit vernünftigem Schlaf können wir uns regenerieren. Hohe Bedeutung für den wohligen und erholsamen Schlaf hat die richtige Matratze. Und dabei gibt es diverse Unterschiede und Aspekte, die Sie beachten sollten. Lassen Sie uns gemeinsam genauer hinschauen: 

Kriterien können per se nicht allgemeingültig sein

Mit fortschreitendem Alter verändern sich die Anforderungen an den Schlafkomfort. Und zwar keinesfalls einheitlich und pauschal, stattdessen sehr individuell. Schlaf- und Liegebedürfnisse sind so speziell wie jeder einzelne Mensch. Zwar werden immer wieder Tests durchgeführt, womit dann auf diversen Portalen gewissermaßen die Matratzen des Jahres gekürt werden. Tatsache bleibt, selbst die seriösesten Vergleichstests können für Sie persönlich nicht aussagekräftig sein. Das Problem: Getestet werden die Matratzen, allerdings nicht im Zusammenhang mit Ihrem ganz persönlichen Schlafbedürfnis. Exakt das ist aber die entscheidende Größe, wenn Sie auf der Suche nach der perfekten Matratze für sich sind. Sicherlich lassen sich etliche Kriterien darstellen und beurteilen, die allgemeingültig sein könnten. Nur sind Sie persönlich nun mal nicht „allgemeingültig“.  

Nicht zu weich und nicht zu hart – ein Drahtseilakt

Allerdings gibt es Empfehlungen von Experten, die durchaus schlüssig und gleichermaßen nachvollziehbar sind. So soll es aus gesundheitlicher und ergonomischer Sicht am gesündesten sein, auf einer festen und stabilen Unterlage zu schlafen. Das gilt im Übrigen für alle Altersgruppen, auch jüngere oder mittelalte Menschen. Zugleich aber müssen Sie bedenken, dass der Körper mit zunehmendem Alter druckempfindlicher wird; erst recht dann, wenn sich noch ein paar Winterpfunde eingeschlichen haben. Das wiederum bedeutet im Umkehrschluss, dass die Matratze nicht zu hart sein darf.  

Härtegradeempfehlungen allenfalls oberflächliche Richtwerte

Der empfehlenswerte Härtegrad ist und bleibt für den Wohlfühleffekt ein Drahtseilakt. Matratzen werden in den Härtegraden von H1 bis H5 angeboten, die wiederum das Körpergewicht wiederspiegeln sollen. H1 wird für Menschen mit einem Körpergewicht von 60 bis 80 kg empfohlen und so geht es weiter bis zum Härtegrad H5, der bei einem Gewicht über 140 kg angeraten wird. Tatsächlich aber sind auch das nur ungefähre Richtwerte. Schließlich sagt allein das Körpergewicht noch nichts über die Körpergröße aus, auch nicht über die Schulterbreite, das Becken usw. Wir merken, es wird komplizierter als vermutet. Aber an irgendetwas muss man sich doch orientieren können. Ja, durchaus, aber ganz so weit sind wir noch nicht.

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Matratze muss das sich ändernde Schlafbedürfnis widerspiegeln

Das Schlafbedürfnis verändert sich im Laufe des Lebens. Kleinkinder benötigen relativ viel Schlaf, mit fortschreitendem Alter nimmt die Schlafzeit – auch bedingt durch Alltagsstress und hormonelle Umstellungen – langsam ab und pendelt sich bei etwa sieben bis acht Stunden ein. Bei Senioren kann es dann ab einem gewissen Zeitpunkt und je nach persönlichen Lebensumständen sein, dass sie zwar weniger Schlaf benötigen oder nur wenige Stunden am Stück schlafen können und dennoch mehr Zeit im Bett verbringen. Sei das vielleicht nur, um sich ein wenig auszuruhen, wenn die Kondition bei aller Vitalität langsam nachlässt. Die Qualität der Matratze sollte auch die Zeit, die Sie üblicherweise im Bett verbringen widerspiegeln. Und wie Sie wissen, entscheidet die Qualität sich keinesfalls ausschließlich nur am Härtegrad.  

Optimal ergonomische Entlastung des gesamten Körpers

Vielmehr geht es bei einer optimalen Seniorenmatratze darum, den gesamten Körper optimal zu entlasten, wodurch Knochen und Bandscheiben im Schlaf die ideale Möglichkeit zur Erholung und Regeneration erhalten. Durchaus sinnvoll können dafür Matratzen mit mehreren Liegezonen sein, womit die menschliche Ergonomie berücksichtigt wird. Allerdings gibt es auch hier maßgebliche Unterschiede, die wiederum aus der persönlichen Haltung im Schlaf resultieren. Es stellt sich nämlich die Frage, ob sie in der Regel auf dem Rücken, auf der Seite oder auf dem Bauch schlafen. Bei Seitenschläfern hebt sich der Sinn von Mehrzonen-Matratzen per se wieder auf. Und schon wieder erkennen wir, dass sämtliche Faktoren separat betrachtet und bewertet werden müssen.  

Hohe Punktelastizität für weiträumige Druckverteilung

Je höher die sogenannte Punktelastizität, umso besser werden der Körperdruck und das Körpergewicht auf der Liegefläche verteilt. Um das zu erreichen fertigen die Hersteller ihre Matratzen mit einem mehrschichtigen Aufbau. So beispielsweise mit Kern aus Kaltschaum und einer äußeren Hülle, beispielsweise aus Viscose- oder Gelschaum, die zwar von der Temperatur des Körpers nicht beeinflusst wird, aber an belasteten Stellen deutlicher nachgibt. Ob wir es wahrhaben wollen oder nicht, indes die Nerven langsam altersweise stärker werden, wird die Haut zugleich dünner und spröder. Die möglichst hohe Punktelastizität ist die ideale Antwort auf diesen vollkommen natürlichen Prozess. 

Federkern versus seniorengerechtes Material

Indes üblicherweise mit einem hochwertigen Federkern geworben wird, ist dies bei Senioren ein eher ungeeignetes Kriterium. Federkernmatratzen können in der Regel nicht mit verschiedenen Komfortzonen eingeteilt werden. Der Aufwand bei der Herstellung ist immens und wird nur in wenigen Fällen von den Produzenten angeboten, man könnte durchaus von Ausnahmefällen sprechen. Bei solchen Modellen schießen auch die Preise deutlich in die Höhe. Für den normalen Geldbeutel werden aus diesem Grund eher hochwertige Kaltschaum‑, Gel‑, Latex- oder Visco-Matratzen angeboten. Auf der positiven Kehrseite der Medaille steht bei diesen Materialien wiederum, dass sie eine herausragende Punktelastizität bei zugleich weichem Liegegefühl bieten. Eine ideale Kombination ist eine Matratze aus den genannten Materialien mit einem Topper. Eine Kombination die mit angenehmem Liegegefühl und hygienischen Eigenschaften zugleich überzeugt.  

Gut zu schlafen muss man sich leisten können

Der erholsame Schlaf und das entspannte Liegen sind eine unbedingte Frage Ihrer Lebensqualität. Die hochwertige Matratze allerdings gibt es nicht zum Nulltarif. Wenn Sie entspannt einschlafen und erholt aufwachen möchten und frei verfügbares Kapital für die Wohlfühllösung in ihrem Bett benötigen, können wir Ihnen nur empfehlen, sich von unseren zertifizierten Verrentungsexperten beraten zu lassen. Die Immobilienverrentung mit im Grundbuch hinterlegtem Nießbrauch, Wohnrecht oder der Teilverkauf könnte Ihre ganz persönliche Lösung sein. Wir wünschen Ihnen einen angenehmen Schlaf!

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