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Wie Kinder ihren Eltern den roten Teppich für mehr Lebensqualität auslegen

Erol Jasharoski
Geschrieben von:
Erol Jasharoski

Weshalb ein klärendes Gespräch über das Erbe die emotionalen Schultern entlastet

Unausgesprochene Dinge bergen Problem- und Konfliktpotenzial. Manche Themen werden nicht angerissen, weil sie als selbstverständlich und geradezu naturgegeben verstanden werden. So auch der Umgang mit dem einst anstehenden Erbe, insbesondere der Immobilie. Die Eltern wollen Ihnen als Nachkommen etwas hinterlassen. Ihnen als längst erwachsenen Kindern ist es aber weitaus wichtiger, dass Ihre Eltern ihre verbleibenden Jahre genießen und finanziell abgesichert sind. Hätte man mal drüber gesprochen. Schließlich gibt es zeitgemäße Lösungen wie die Immobilienverrentung mit Nießbrauch:

Wenn die künftige Situation für ein schuldbewusstes Magengefühl sorgt

Die Eltern haben das Pensionsalter erreicht oder stehen kurz davor. Das Haus ist abbezahlt und immerhin wohnen sie mietfrei. Dass allerdings die Rente kaum Anlass für Freudensprünge geben wird, ist Ihnen – den Kindern oder ferner verwandten Angehörigen – sehr wohl bewusst. Schon kriecht Ihnen ein leicht unangenehmes bis schuldbewusstes Gefühl in die Magengegend. Sie wissen, dass Ihre Eltern sich künftig einschränken müssen, den gewohnten Lebensstandard vermutlich nicht halten können und die erwünscht  hohe Lebensqualität im goldenen Lebensabschnitt möglicherweise nicht umsetzbar ist. Selbstverständlich haben Sie den Wunsch, dass es Ihren Eltern im Seniorenalter ohne Abstriche rundum gut gehen möge. Tatsächlich aber sind Sie als Angehörige der unschuldige Grund für die sich anbahnenden finanziellen Engpässe.

Der fälschlicherweise enggeschnallte immobile Erbschaftsgürtel

Denn eigentlich sind die Eltern als Eigentümer einer Immobilie vermögend. Die hat sogar seit dem Kauf vor Jahrzehnten eine massive Preissteigerung erfahren. Allein in den letzten zehn Jahren sind die Immobilienpreise im Bundesdurchschnitt um fast 60 Prozent gestiegen. Leider bringt diese Wertsteigerung Ihren Eltern faktisch herzlich wenig. Das betongoldene Kapital liegt brach. Der Grund: Geradezu verbissen halten die Eltern an dem Gedanken fest Ihnen das Haus eines Tages zu vererben. Und ausschließlich deshalb werden die Dachziegel nicht angeknabbert; stattdessen wird der Seniorengürtel immer enger gezogen. Oftmals hat man nicht mal darüber gesprochen. Über das Erbe zu sprechen, hat nun mal auch mit persönlichem Verfall und dem Tod zu tun. Vielfach ein Tabuthema, das man gerne verdrängt, obschon der Sensenmann zwangsläufig irgendwann unmissverständlich an die Tür klopfen wird.

Den Eltern die unausgesprochene Last von der Seele nehmen

Dabei ist es unbedingt gut, über die Wünsche, Erwartungen und Realitäten der Eltern und längst erwachsenen Kinder gleichermaßen zu reden. Vermutlich verstehen die „Alten“ dann, dass Ihnen als den nächsten Angehörigen vollkommen andere Dinge als das zementierte Erbe wichtig sind. Ein solches gegenseitiges Verstehen kann eine beeindruckende emotionale Entlastung für sämtliche Beteiligten bringen. Wenn Sie Ihren Eltern verdeutlichen, dass Sie mit dieser Thematik viel entspannter umgehen, öffnet dies Tür und Tor für zeitgemäße Lösungen. Ist geklärt, welch hohe Bedeutung es für Sie hat, dass die Eltern ihr Leben genießen, sich lang gehegte Wünsche erfüllen und auch bei etwaigen gesundheitlichen Einschlägen auf ausreichend finanzielle Mittel zurückgreifen können, nehmen Sie ihnen damit eine unausgesprochene Bürde.

Auch Ihre eigenen Schultern sollten kein stummer Parkplatz sein

Zugleich ist dies auch für Sie als Kinder eine emotionale Facette, die Sie nicht auf der stummen Schulter parken sollten. Sobald Sie den Eltern verdeutlichen, welchen wahren Stellenwert das Wohnhaus oder die Wohnung für Sie hat, verabschiedet sich das vermeintlich schlechte Gewissen, aus einem schlichten Missverständnis für etwas verantwortlich zu sein, das keinesfalls Ihren empathischen und liebenden Vorstellungen entspricht. Auf den Tisch muss einfach die Aussage, dass es Ihnen gut geht, wenn es den Eltern gut geht.

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Zeitgemäße Lösung der Immobilienverrentung mit Nießbrauch

Ist das geklärt, verbleibt die frage nach dem Wie. Wie können Sie Ihre Eltern aktiv dabei unterstützen, dass das vorhandene Kapital im Pensionsalter aufgestockt wird? Die Lösung muss zwingend sicher sein und darf weder Spekulations- noch Glücksspielcharakter haben. Frei verfügbares Geld muss her, ohne die Eltern in ihren fortgeschrittenen Jahren noch mal an einen anderen Wohnort zu verpflanzen. Als eine der zeitgemäßen Lösungen bietet sich die Immobilienverrentung mit Nießbrauch – dem Immobilienverkauf zu Lebzeiten mit im Grundbuch verankertem lebenslangem Nutzungs- und Wohnrecht – an.

Vorteile des Nießbrauch-Rechts auch für potenzielle Erben

Bei einer Immobilienverrentung mit Nießbrauch wird das Objekt von solventen Anlegern oder Investoren gekauft, die allerdings die Immobile keinesfalls selbst bewohnen wollen. Der vom Käufer oder auch Drittkäufern unkündbare Nießbrauch besagt, dass die Verkaufenden weiterhin im vertrauten Haus bleiben können und mietfrei wohnen. Dabei geht der Nießbrauch über ein reines Wohnrecht hinaus, zumal bis ans Lebensende die „Früchte aus der Immobilie gezogen“ werden können. Sprich: Sollten die Eltern sich beispielsweise in einer Seniorenresidenz einmieten wollen, können Sie das ehemals eigene Haus vermieten und mit den Einnahmen den Platz in der Senioreneinrichtung bezahlen. Für Sie als nächste Angehörige resultiert daraus ein „Erbe im Umkehrschluss“, zumal Sie gegebenenfalls für die ansonsten nicht leistbaren Kosten der Heimunterbringung herangezogen würden. Das könnte teuer werden. Sie geben den Eltern die würdevolle Möglichkeit, Ihnen nicht auf der Tasche zu liegen.

Zertifizierte Verrentungsexperten der DEGIV hören hin und geben zielführende Antworten

Nicht vergessen sollten Sie dabei, dass mit dem Konstrukt der Immobilienverrentung zwar das Haus als Erbe schlichtweg nicht mehr zur Verfügung steht, das erhaltene Geld aus dem Verkauf aber keineswegs komplett aufgebraucht sein muss. Je nach individueller Ausgestaltung der Auszahlungsbeträge als Komplettsumme, in Tranchen oder in Rentenform, können Sie als Erben immer noch profitieren. Falls Sie und Ihre Eltern an dem Modell der Immobilienverrentung mit Nießbrauch interessiert sind, sollten Sie idealerweise gemeinsam mit den zertifizierten Verrentungsexperten der DEGIV Kontakt aufnehmen. In der umfassenden und verständlichen Beratung finden die DEGIV-Experten exakt die Lösung, mit der sich die Interessen und Wünsche aller Beteiligten am besten abbilden lassen.

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